YouTubes TikTok-Variante "Shorts" ist am Start!

In den USA muss TikTok zur Zeit ums Überleben kämpfen. Nun nutzt YouTube eine mögliche Lücke aus, indem sie ihre eigene TikTok-Variante "Shorts" testen.

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TikTok hat es in einigen Ländern schwer und wurde teilweise bereits verboten. Der Grund ist der Standort China. In den USA wirft US-Präsident Trump ByteDance, TikToks Mutterunternehmen, vor, Daten für die chinesische Regierung zu sammeln. ByteDance streitet das allerdings ab.

 

Nun könnte ein Deal mit dem US-Unternehmen Oracle, das künftig für die Datensammlung verantwortlich sein könnte, TikToks Rettung in den USA sein. Falls da nichts draus wird, könnte YouTube auf dem US-Markt rechtzeitig eine Lücke füllen.

 

"Shorts" soll YouTubes Antwort auf TikTok heißen, die schon in den kommenden Tagen in Indien als Beta-Version zur Verfügung stehen wird. Aber warum Indien? Ganz einfach - In Indien ist TikTok bereits verboten und eine Alternative gibt es nicht wirklich. TikTok ist aber nicht nur in Indien verboten, sondern auch in Indonesien. YouTube könnte sein neues Feature also wunderbar als Lückenfüller nutzen.

 

YouTubes neues Feature "Shorts" soll dabei ähnlich wie TikTok funktionieren. Im Zentrum stehen 15 Sekunden, die jedem User pro Clip zur Verfügung stehen. Clip-Segmente, eine große Musikbibliothek, Geschwindigkeitsänderungen, sowie ein Timer und Countdown zum freihändigen Aufnehmen sind die Bestandteile des neuen Features. Laut YouTube sollen in Zusammenarbeit mit den Short-Nutzern weitere Funktionen hinzugefügt werden und das Feature allgemein verbessert werden.

 

iPhone-User müssen sich aber noch ein bisschen gedulden, denn momentan ist "Shorts" ausschließlich in Googles Betriebsystem Android integriert. Ob es dazu eine separate App geben wird, ist momentan noch nicht bekannt. Bis "Shorts" andere Länder der Welt erobert, ist es nur eine Frage der Zeit, denn das Feature soll in den kommenden Monaten auch in andere Regionen der Welt kommen.

 

Wie erfolgreich "Shorts" werden kann, ist noch nicht absehbar. Alphabet, YouTubes Mutterskonzern, hofft allerdings auf zwei Milliarden Nutzer, die das erfolgreiche Videoportal YouTube jeden Monat aufsuchen.

 

Autor: 
mw
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