Zeitraffer-Aufnahmen: So hat sich die Erde seit 1984 verändert

Ohne uns Menschen sähe die Welt sicherlich ganz anders aus. Innerhalb von wenigen Jahrzehnten und Jahrhunderten haben wir Menschen deutliche Spuren auf dem Planeten hinterlassen. Und leider auch nicht immer nur gute...

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Eine Funktion bei Google Earth Engine namens "Timelapse" zeigt dir nun Satellitenbilder der Erde von 1984 bis 2018. Die Aufnahmen der jeweiligen Jahre wurden aus 35 Mosaiken von wolkenfreien Satellitenbildern zusammengesetzt. Insgesamt wurden mehr als 15 Millionen Satellitenbilder verarbeitet und durch eine spezielle Technologie der Carnegie Mellon University interaktiv verarbeitet. 

 

Dadurch sind teilweise erstaunliche Veränderungen zu sehen, die wir dir jetzt einmal präsentieren werden:

Dubai, 1984: Damals war die Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emiraten noch größtenteils ein Wüstengebiet. 1984 war eigentlich nur der schmale Küstenstreifen bebaut, doch das hat sich im Laufe der Jahrzehnte spürbar geändert. 

 

Sogar das Meer sieht nicht mehr so aus, wie noch vor 30 Jahren. Ab 2001 wurden künstliche Inseln errichtet, deren Entwicklung du im Zeitraffer sehr gut beobachten kannst.

 

 

die folgen des klimawandels

Die nächsten beiden Zeitraffer sollten uns vielleicht ein wenig zu denken geben. Das nächste zeigt uns unverhohlen das Einwirken des Menschen auf das Klima und die Umwelt.

 

Der Columbia-Gletscher in Alaska zieht sich seit 1980 immer weiter zurück und hat in den letzten 25 Jahren die Hälfte seines Volumens verloren. Im Zeitraffer kannst du auch sehen, wie sich der Gletscher vor wenigen Jahren in zwei Gletscher teilte.

 

Der Lago Poopó in Bolivien war einst der zweitgrößte See in Bolivien. Von seiner damaligen Wasserfläche von knapp 3.000 Quadratkilometern ist heute aber kaum noch etwas übrig geblieben.

 

Laut eines Berichts von Spiegel Online gilt die Wasserentnahme aus einem Zufluss des Sees als Hauptursache für die Austrocknung. Dazu kommt allerdings noch das veränderte Klima in der Region, denn es regnet kaum noch, während die Temperaturen trotzdem steigen.

 

 

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Wir wünschen dir viel Spaß beim Erkunden!

 

Autor: 
jk
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