Deezer-Musikstudie: Album oder Playlist?

Durch das Playlist- und Streamingzeitalter ist das Album zwar noch nicht gestorben, an Relevanz hat es aber in jedem Fall eingebüßt. Das hat die neue Musikstudie von Deezer ergeben.

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Im Januar 2020 gab Deezer eine Studie in Auftrag, bei der insgesamt 8000 Personen befragt wurden, jeweils 2000 Personen aus den USA, Deutschland, Frankreich und Brasilien. Durch Playlists hören Musikkonsumenten immer weniger Alben. 54% der Befragten gaben an, weniger Alben zu hören, als noch vor fünf bis zehn Jahren.

 

36% der befragten Deutschen greifen heutzutage lieber auf Playlists mit verschiedenen Künstlern zurück. Als Gründe gaben die Befragten unter anderem die durch Streamingdienste schier unüberschaubare Auswahl an Musik an und die Tatsache, dass die Befragten heutzutage nahezu immer beschäftigt wären und sich im Alltag nicht mehr auf ein zusammenhängendes Album konzentrieren könnten. 

 

Tot ist das Format "Album" damit natürlich trotzdem nicht. Im Schnitt werden immer noch vier Alben pro Monat gehört, so die Befragten. Die Generation der Millenials (18-34 Jährige) greifen zudem mehr als doppelt so häufig auf das Album zu als beispielsweise die Generation der Baby Boomer (zwischen 1946 und 1964 geboren). Während die Baby Boomer im Schnitt nur drei Alben pro Monat hören, sind es bei den Millenials ganze sieben. Alben werden am liebsten im eigenen Zuhause gehört, aber auch auf Roadtrips und beim Pendeln zur Arbeit erfreuen sich die Befragten gerne mal am Album, als an der Playlist.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wir sind's! Eure #Musiksuchtberatung [emoji]‍♀️

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Autor: 
jk
_self

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