Flüster-Sounds gegen Stress

Jede*r dritte fährt mit ASMR Sound runter, wie eine Deezer-Studie belegt. Außerdem gibt's jetzt ASMR Sessions mit Ava Max, Yungblud, Alicia Keys und mehr.

ASMR, das steht für Autonomous Sensory Meridian Response und es bezeichnet die Erfahrung eines kribbelnden, angenehm empfundenen Gefühls auf der Haut (sogenannte Tingles). Vielen Hörer*innen bringt es Entspannung, anderen Ekel. Trotz der polarisierenden Wirkung der ASMR Sounds hört in Deutschland mehr als jede*r Zweite (54 Prozent) mindestens einmal die Woche ASMR Sounds, wie eine neue repräsentative Umfrage vom Streamingdienst Deezer zeigt. Dafür wurden weltweit 12.000 Teilnehmende befragt, darunter 2.000 in Deutschland.

 

ASMR Sessions mit Alicia Keys und weiteren Künstler*innen

Im Zuge der Studie hat Deezer auch die ASMR Sessions ins Leben gerufen, bei denen du dir Gänsehaut-Tracks von Stars wie Alicia Keys, Yungblud, Ava Max, James Blunt und weiteren anhören kannst.

 

ASMR ist ein wachsender Trend

ASMR ist längst kein Nischenphänomen mehr, wie die Studie zeigt: In Deutschland haben bereits 53 Prozent der Befragten ASMR-Sounds gehört, 54 Prozent von ihnen hören sie mindestens einmal die Woche. Und dennoch ist die Meinung gespalten, denn während rund 21 Prozent positiv auf ASMR-Sounds reagieren, finden 18 Prozent der Befragten ASMR-Sounds befremdlich. Umso erstaunlicher, dass 37 Prozent der Befragten angaben, dass ASMR-Sounds ihnen dabei helfen, Stress zu reduzieren. 21 Prozent dienen die Töne zur Entspannung und jede*r Dritte (28 Prozent) hört ASMR, um besser einschlafen zu können.

 

Atemgeräusche verschaffen am meisten Gänsehaut

ASMR Sounds sind sehr vielseitig und reichen von ploppenden Lippen-Sounds über Flüstern bis hin zu Pinsel-Streichen. International ist man sich einig, dass Atmen am angenehmsten klingt - das finden in Deutschland rund 35 Prozent der Befragten. Auf dem zweiten Platz landen Schneide-Geräusche mit der Schere (30 Prozent), vor Flüstern (29 Prozent). Was Hörer*innen hierzulande unangenehm finden: Kauen (58 Prozent), Mundgeräusche (48 Prozent) und Knitter-Sounds mit verschiedenen Materialien (46 Prozent). Wenn es um ASMR-Tracks mit Sprache geht, bevorzugen Studien-Teilnehmende in Deutschland vor allem ihre eigene Sprache (43 Prozent). Französisch (15 Prozent) und amerikanisches Englisch (11 Prozent) sind unter den Fremdsprachen am beliebtesten. Insgesamt werden weibliche Stimmen stark bevorzugt (41 vs. 20 Prozent).

 

Autor: 
kk
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