"Better Man": Robbie Williams' Karriere wird verfilmt

Vom normalen Teenager zum ultimativen Popstar: Robbie Williams' Aufstieg als Musiker wird jetzt verfilmt und Regisseur Michael Gracey hat große Ambitionen.

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Michael Gracey kennt sich mit Musikfilmen aus. Der Australier ist bekannt durch seine Arbeit an dem Musicalfilm "The Greatest Showman" und war einer der Produzenten des Elton John-Biopics "Rocketman" mit Taron Egerton in der Hauptrolle. Wie das US-Portal Deadline jetzt berichtet, soll die Erfolgsreihe nun um einen Musikfilm erweitert werden und zwar mit der Geschichte des Briten Robbie Williams. Drehbeginn ist zwar erst im Sommer 2021, aber der Arbeitstitel "Better Man" (ein Songtitel eines Robbie-Songs aus dem Jahr 2000) ist schon bekannt. Die Idee, einen Film zu drehen, entsprang laut Regisseur Gracey aus vielen langen offenen Gesprächen mit Robbie.

 

zwischen erfolg und dämonen

Der Film soll wie eine Coming-Of-Age Story erzählt werden, wie Robbie damals von einem pubertären 16-Jährigen zu einem Mitglied der mittlerweile legendären Boygroup Take-That wurde und sich von dort aus zu einem erfolgreichen Solokünstler weiterentwickelte - kurzum: Was ihn zu dem machte, was er heute ist. Dass auf dem Weg dahin nicht immer alles einfach oder skandalfrei lief, darüber öffnete sich der Star bereits in den Biografien "Feel" (2004), gefolgt von "Reveal" in 2017: Williams hatte immer wieder mit Drogen und Alkohol zu kämpfen und auch privat einige "Dämonen", die der Film auch thematisieren will. 

 

der reiz des durchschnittlichen

Ist "Better Man" das nächste "Bohemian Rhapsody"? Vermutlich nicht. Regisseur Gracey erklärt im Gespräch mit Deadline, was ihn daran gereizt hat, Robbies Geschichte zu erzählen. Während man bei dem Queen-Epos oder auch bei "Rocketman" den Werdegang musikalischer Genies, gar Ausnahmetalente, mitverfolgt, ist Robbie Williams im Vergleich ein ziemlicher Durchschnittstyp - und somit für die Zuschauer*innen sehr nahbar. "Robbie ist dieser Jedermann, der nur große Träume hatte und ihnen gefolgt ist, und sie haben ihn an einen unglaublichen Ort gebracht", so Gracey. "Er ist nicht der beste Sänger oder Tänzer, aber dennoch hat er es geschafft 80 Millionen Platten weltweit zu verkaufen", erklärt Gracey weiter. Die Tatsache, dass sich Robbie selbst für gar nicht mal so talentiert hält (es aber natürlich ist), sei etwas, was Zuschauer*innen gut nachempfinden können und motiviere, die eigenen Träume zu verwirklichen.

 

alles noch top-secret

Wie genau an den Film rangegangen und ob Robbie darin auftauchen wird, darüber hüllt sich der Regisseur in Schweigen, legt aber die Erwartungs-Latte sehr hoch. "Ich will dem Publikum das Gefühl geben, so etwas noch nie gesehen zu haben", so Gracey weiter. Robbies größte Hits werden jedenfalls in dem Film vorkommen - allerdings in neuen Versionen, die an die Stimmung im Film angepasst werden.

 

Alles in allem ist das meiste aber noch top-secret. Die Erwartungen sind jedenfalls sehr hoch und wir können es kaum erwarten, einen ersten Trailer zu sehen!

 

Autor: 
ld
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