Shakira spricht offen über ihre überstandene Depression

Shakira erzählte in einem Interview erstmals offen über depressive Phasen, die sie 2017 durch den Verlust ihrer Stimme erlitt.

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Dass Stars am Ende des Tages auch nur Menschen sind, zeigt der Fall Shakira. Die 42-jährige Sängerin ging mit ihrer mittlerweile überstandenen Depression in einem Interview mit der britischen Zeitung The Guardian nun an die Öffentlichkeit. Im Jahr 2017 plagte sie sich mit anhaltenden Stimmproblemen herum, was letztlich in einer Blutung an ihrem rechten Stimmband resultierte. 

 

Der Verlust ihrer Stimme machte Shakira depressiv, mit ihrer Stimme verlor die Sängerin einen großen Teil ihrer Identität: "Es war meine Identität, es gab Zeiten, da konnte ich noch nicht mal aufstehen - so depressiv war ich." Auch das Verhältnis zu ihrem Ehemann und Fußballspieler Gerard Piqué und ihren Kindern Sasha und Milan litt unter Shakiras' Depression: "Ich war eine verbitterte Person. Gerard hat meine schlimmste Seite kennengelerent." Mit dem Innenverteidiger des FC Barcelona ist die Sängerin seit 2010 liiert.

 

Weiter führte sie aus: "Er hat immer Witze gemacht, jeder würde sich doch eine schweigende Ehefrau wünschen, aber als ich leise sein musste, hat er sich wie ein verurteilter Sträfling gefühlt, der wieder in die Freiheit darf und nicht weiss, wie er mit der Situation umgehen soll." Teilweise konnte Shakira nur mittels Zeichensprache kommunizieren, ihre Kinder konnten während dieser Zeit noch nicht lesen, weshalb schreiben auch nicht helfen konnte, die Sängerin zu verstehen. 

 

Alternative heilmethoden statt operation

 

Statt einem operativen Eingriff, der Shakira von ihren Ärzten empfohlen wurde, griff sie lieber auf alternative Heilmethoden zurück. Sie versuchte es mit Hypnose, Meditation und fing sogar damit an, Weihwasser aus dem französischen Wallfahrtsort Lourdes zu gurgeln. Irgendwann bekam sie ihre Stimme wieder und konnte wieder singen - ganz ohne operativen Eingriff, was Shakira als "religiöse Erfahrung" bezeichnete.

 

Ihre Welttournee, die sie wegen ihrer Stimme 2017 verschieben musste, holte sie ein Jahr später nach. Zuvor stand sogar ein Karrierende der kolumbianischen Schönheit zur Debatte, was aber größtenteils durch das schwierige Zusammenspiel aus Karriere und Familie begründet war und nicht durch ihren Stimmenverlust. Die "El Dorado World Tour" wurde übrigens nachhaltig mit Kameras begleitet. So nachhaltig, dass ab heute, dem 13. November 2019, ein Film zur Tour in den Kinos läuft. Es soll eine Mischung aus Konzert- und Dokumentarfilm sein. Im Februar 2020 kannst du Shakira zusammen mit Jennifer Lopez bei der Halbzeitshow des Superbowls bewundern. Vielleicht dann ja auch mit neuer Musik, die sie selbst im Interview mit The Guardian ankündigte.

 

Hier kannst du dir den Trailer zum Film anschauen:

 

Hilfe bei Depressionen bietet die Telefonseelsorge unter der kostenlosen Nummer: 0800 / 111 0 111

 

Autor: 
jk
_self

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