#stopasianhate: BTS positionieren sich gegen Rassismus

Mit dem Hashtag #stopasianhate rufen BTS dazu auf, anti-asiatischen Rassismus zu bekämpfen.

Auf Twitter postete die beliebte südkoreanische Band BTS einen Text auf Koreanisch und Englisch, bei dem sie eine klare Linie gegen anti-asiatischen Rassismus zeigt. Auslöser hierfür war wohl ein Vorfall in den USA. Bei einem Angriff in einem Massagesalon in Atlanta vergangene Woche starben acht Menschen, überwiegend asiatischer Abstammung.

 

Außerdem berichtet die koreanische Popband von ihren eigenen Erfahrungen mit Rassismus. BTS schreiben: "Wir erinnern uns an Momente, in denen wir als Asiaten diskriminiert wurden. Wir haben Schimpfwörter ohne Grund ertragen und wurden für unser Aussehen verspottet. Wir wurden sogar gefragt, warum Asiaten Englisch sprechen." Im Vergleich zu dem Shooting in Atlanta sei das aber unbedeutend. "Du, ich und wir alle haben das Recht, respektiert zu werden". Den Twitter-Eintrag beendeten sie mit dem Hashtag #stopasianhate.

BTS goes International

BTS gewinnt in der westlichen Welt immer mehr Aufmerksamkeit. In den USA schafften sie es Ende 2020 sogar auf Platz eins der US-Charts. Auch hierzulande erfreuen sich BTS über eine riesige Fangemeinde. Und nicht nur die Popstars, auch ebendiese Fangemeinde fiel in der Vergangenheit immer wieder für ihr Engagement auf. Die K-Pop-Szene ist bekannt dafür, eine extrem agile und gut vernetzte Community zu sein, die an Spendenaktionen für gute Zwecke teilnimmt, oder sich online politisch einsetzt.

 

Während der "Black Lives Matter"-Proteste in den USA, instrumentalisierten sie beispielsweise Anti-"Black Lives Matter"-Kampagnen wie #WhiteLivesMatter oder #BlueLivesMatter, unter denen Rassistisches gepostet wurde. Sie kaperten diese Hashtags und fluteten sie mit BTS-Content. Auch BTS selbst setzten im Juni 2020 ein klares Statement gegen Diskriminierung und Gewalt und bekundeten Solidarität mit "Black Lives Matter".

 

Autor: 
kp
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