Elyas M'Barek & Jonas Nay: Kinofilm zum Fall Relotius

Der Spiegel-Skandal, der im Jahr 2018 durch den Journalisten Juan Moreno aufgedeckt werden konnte, schlug hohe Wellen. Grund des Eklats waren die Artikel und Kolumnen des freien Autors Claas Relotius für den Medienkonzern, die aber alle erfunden waren.

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Inspiriert ist der Kinofilm von dem Buch "Tausend Zeilen Lügen" des  Journalisten, der den Skandal damals aufdeckte: Juan Moreno. Die beiden Hauptrollen werden verkörpert durch Elyas M'Barek, der den Journalisten Moreno spielt. Jonas Nay - bekannt durch "Deutschland 83" - wird Lars Bogenius spielen, den absoluten Star in der Nachrichtenbranche. Moreno kommt Bogenius während der Recherche zu einer gemeinsamen Reportage auf die Schliche und deckt damit einen der größten Medienskandale Deutschlands auf. 

 

Die Produktionsfirma Ufa Fiction berichtet, dass die Dreharbeiten diesen Sommer in München, Berlin, Hamburg und Spanien stattfinden. Regisseur des an Tatsachen angelehnten Filmes wird der Komiker, Schauspieler und Drehbuchautor Michael "Bully" Herbig. Dieser sagt über den Film: "Ähnlichkeiten mit unwahren Ereignissen könnten zufällig zutreffen. Die Fakten werden aber mit Sicherheit verdreht, damit's am Ende stimmt! (Nach Diktat nicht verreist, wegen Lockdown)."


Dem Spiegel-Magazin zufolge waren seit 2011 rund 60 Texte - online sowohl als auch in der Printausgabe - erschienen, die aus der Feder Relotius stammten, die aber nicht ganz der Wahrheit entsprachen. Relotius hat mit seinen Taten - gewollt oder ungewollt - Mediengeschichte geschrieben.

Er lebt mittlerweile zurückgezogen in der Nähe von Hamburg, musste seine gewonnenen Auzeichnugen zurückgegen und gab offen zu, "sich helfen zu lassen".

 

Autor: 
kvs
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