Was haben GNTM und die Sesamstraße gemeinsam?

Nein, Heidi Klum hat noch nicht zur Sesamstraße gewechselt. Ein Ziel haben sie und die Kindersendung aber gemeinsam - Welches das ist? Rate mal!

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Es geht um das wichtige Thema Diversity & Toleranz!

Erst kürzlich hat die Sesamstraße ihr neuestes Mitglied vorgestellt: Die 7-jährige Asiatin Ji-Young. Als Reaktion gegen den anti-asiatischen Rassismus in den USA hat die Kindersendung den Charakter mit an Bord geholt. Ji-Young ist amerikanisch-koreanisch, gescheit und liebt Rockmusik. Sie trägt sogar ein Super-Grobi-Patch auf ihrer Kutte und auch die E-Gitarre ist ihr nicht fremd! Bisher spielt sie nur in der US-amerikanischen Version der Serie mit.

 

 

Am 25. November 2021 wird das Mädchen erstmals in der Folge "See us coming together" zu Thanksgiving in Erscheinung treten. Und das direkt mit einem Konflikt: Ji-Young stammt zwar aus Korea, ist jedoch in Amerika geboren und wird in der Episode deshalb angefeindet und beleidigt: Sie solle "nach Hause gehen". Unterstützung erhält die Asiatin von verschiedenen Sesamstraßencharakteren, die gemeinsam mit ihr über Rassismus aufklären. Schon zuvor hat die Sendung die beiden afroamerikanischen Puppen "Elijah und Wes" über die Thematik sprechen lassen.

 

Auch die afghanische Sesamstraße zog nach: Dort wurde den Kindern ein respektvoller Umgang mit Frauen gezeigt. Und für noch mehr Diversität und Toleranz haben sich Ernie und Bert nach Jahrzehnten der fehlenden Anerkennung endlich als schwules Paar geoutet!

 

Was hat Heidi Klum damit zu tun?

Wenn's um Diversity geht, ist Heidi mit ihrem Castingformat "Germanys Next Topmodel" schon seit einigen Staffeln am Start. Im Frühjahr 2022 soll die 17. Staffel bei ProSieben anlaufen. Auch in dieser Staffel sollen sehr vielversprechende Kandidat*innen dabei sein: Zwischen 18 und 68 Jahren sind sämtliche Altersklassen vertreten. Ebenso breit gefächert ist das Größenspektrum im nächsten Jahr. Von 1,54 bis 1,93 Meter ist alles dabei! Natürlich sind auch wieder alle Gewichtsklassen erlaubt. Heidi Klum setzt sich mit ihren neuen Statuten für mehr Toleranz und Größenvarianz in der Modeindustrie ein.

 

Jetzt sind ihr gerade deswegen aber einige namhafte Designer*innen abgesprungen. Aber Heidi lässt sich davon nicht beirren - im Gegenteil: "Genau jetzt gibt es den Wunsch nach Wandel, nach Veränderung – also möchte ich generell einmal den Fashion-Designern da draußen sagen: Es ist doch euer Job, Menschen zu bekleiden – die Konfektionsgröße sollte dabei keine Rolle spielen", betonte das Model im Gespräch mit die Bunte.

 

Autor: 
rn
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