Ein Jahr nach "Black Lives Matter": Malik Harris über "Time for Wonder"

Für Malik Harris ist es Zeit für Wunder: Mit "Time for Wonder" präsentiert der talentierte Musiker nicht nur einen starken Song, sondern auch noch eine kleine gleichnamige Dokumentation dazu. Julian hat den 24-Jährigen zum ENERGY Interview getroffen und mit ihm über das "Black Lives Matter"-Movement gesprochen. Außerdem darüber, was die Gesellschaft tun kann, um gemeinsam für Veränderung zu sorgen.

Julian vom ENERGY Feierabend durfte endlich wieder einen Gast im Sender empfangen und hat sich mit Malik Harris getroffen. Der Durchstarter veröffentlichte mit "Anonymous Colonist" im August 2021 sein Debutalbum, begleitet von einer Amazon Music Dokumentation "Time for Wonder". Darin macht er sich gegen Rassismus stark und teilt seine persönlichen Erfahrungen. 

 

mit "black lives matter" zum gesellschaftlichen wandel?

Vor einem Jahr haben die Beiden schon mal gesprochen, damals in der Hochzeit der "Black Lives Matter"-Proteste. Das war eine "sehr sehr schmerzvolle Zeit", erzählt der Deutsch-Amerikaner. Er ist aber überzeugt davon, dass aus der BLM-Bewegung auch viel Positives entstanden ist. Julian möchte herausfinden, was ein Jahr später noch geblieben ist und, wie die Gesellschaft gemeinsam für Veränderung sorgen kann. "Tiefe gesellschaftliche Veränderung muss nicht angenehm sein", meint der 24-jährige Malik. Man dürfe sich nicht verschließen vor unangenehmen Dingen, das könne mitunter schwierig sein. Dennoch müsse ein Wandel stattfinden, davon sei er überzeugt. 

 

risikofreudig und erfolgreich

Malik Harris ist generell ein politischer Geist. Einer, der sich für Themen einsetzt, die ihn bewegen. "Wer eine Plattform hat, trägt eine gewisse Verantwortung", ist er sich sicher und deswegen fühle er sich fast dazu verpflichtet, Themen anzusprechen. Mit seiner "Time for Wonder"-Dokumentation, die auch das Making Of zum Musikvideo zur gleichnamigen Single beinhaltet, spannt er die Brücke zwischen gesellschaftlichen Themen und seiner Musik. Denn natürlich ist Malik auch ein hervorragener Musiker, der auch mal risikobereit ist. Im Juni 2020 veröffentlichte er relativ spontan "Faith" als direkte Reaktion auf den gewaltsamen Tod von George Floyd. Eigentlich waren ganz andere, kommerziellere Songs geplant. Das Risiko wurde durch den Erfolg der Single belohnt und auch wenn es nicht so gewesen wäre: Angst, durch politische Statements Fans zu verlieren, hatte Malik sowieso nicht: "Ich glaube die Leute wissen wo ich her komme, wo meine Gedanken herkommen - da bin ich auch froh drum."

 


Noch mehr von Malik Harris gibt's in einer lustigen Runde "A Perfect Song For" 

oder genieße Malik Harris LIVE @ ENERGY


 

das interview in voller länge findest du hier:
 

 

 

Autor: 
ld
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