Billie Eilish im Interview bei Vanity Fair - mit den gleichen Fragen wie in den letzten Jahren

Seit 2017 stellt sich Billie Eilish jedes Jahr den gleichen Fragen bei Vanity Fair, nur dass sich halt eben von Jahr zu Jahr andere Antworten ergeben. Eine große frohe Botschaft gibt es ebenfalls zu verkünden!

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Das erste Interview gab Billie Vanity Fair im zarten Alter von 15 Jahren. Nun, vier Jahre später, ist sie zwar immerhin schon 18 Jahre alt, aber immer noch unglaublich jung. Im Gespräch mit VF erzählte Billie unter anderem, dass sie aktuell eine "Identitätskrise" mit bizarren außerkörperlichen Erfahrungen durchleben würde: "Seit einiger Zeit habe ich wirklich ein wenig eine Identitätskrise. Ich glaube, es war im Dezember, ich hatte einen Auftritt in einer Radioshow, und die ganze Show über hatte ich das Gefühl, so zu tun, als wäre ich Billie Eilish. Ich hatte das Gefühl - ich betrachtete mich überhaupt nicht als mich selbst. Ich sah es völlig aus der Nicht-Meine-Eigene-Perspektive und es war so seltsam. Das passierte mehrere Male bei Preisverleihungen und was auch immer. Ich fühlte mich wie eine Parodie meiner selbst."

 

Doch mittlerweile komme die 18-Jährige wieder besser klar und erinnert ihre Fans und sich selbst noch einmal daran, dass sie "buchstäblich erst 18" und somit immer noch ein "wachsendes Mädchen" sei. Und es gibt weiter gute Neuigkeiten, denn im Corona-Lockdown hat Billie mit ihrem Bruder Finneas 16 (!!!) neue Songs geschrieben! "Ich habe Dinge gemacht und erschaffen, von denen ich nicht glaube, dass ich sie jemals geschaffen hätte", sagte Billie im Interview.

 

Natürlich wurde auch über Konzerte und Live-Shows gesprochen. Billie hätte sich niemals vorstellen können, dass es jemals einen Zeitpunkt geben könnte, an dem keine Live-Kultur mehr möglich sei: "Ich hätte nie gedacht, dass ich eines Tages nicht mehr in der Lage sein würde, Shows aufzuführen. Das ist die einzige Sache, bei der ich das Gefühl habe, jemals gut darin gewesen zu sein." Auf die Zeit nach Corona freut sich die Sängerin allerdings schon wie ein kleines Kind: "Wenn Shows wieder erlaubt sind, wird jede Show die Beste sein." Wie recht sie doch haben könnte, wo wir uns alle mittlerweile so doll nach Live-Kultur sehnen.

 

Ein weiteres Thema aus dem knapp halbstündigen Interview war der Tod von George Floyd und die darauffolgenden Proteste gegen Polizeigewalt. Billie sagte: "Ich habe so viel mehr über die Art und Weise gelernt, wie Menschen leben, von der ich vorher nichts wusste. Die Klimakrise und die soziale Ungerechtigkeit und all die schlimmen Dinge haben mich dazu gebracht, anders zu denken." Ein persönliches Fazit zieht sie aus der ganzen Geschichte gleich auch noch: "Ich werde nie aufhören, für all die schwarzen Menschen zu kämpfen, die ihr Leben durch Polizeibrutalität verloren haben."

 

Das ganze Interview kannst du dir hier ansehen:

 

 

 

Autor: 
jk
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