Cardi B ist Billboards "Woman Of The Year" und muss sich direkt dafür rechtfertigen

Cardi B wurde von Billboard zur Frau des Jahres gewählt - und viele können die Auszeichnung nicht nachvollziehen. Cardi hat bereits auf die Kritik reagiert.

Cardi B wird am 10. Dezember beim "Billboard's Women In Music"-Event offiziell zur "Woman Of The Year" gekürt. Viele sind nicht einverstanden mit der Auszeichnung, weil die 28-jährige Rapperin in diesem Kalenderjahr gerade einmal einen Song ("WAP") veröffentlicht hat.

 

Gerade, wenn man auf andere Künstlerinnen in diesem Jahr schaut, scheinen die Unstimmigkeiten mit Cardis Auszeichnung sogar nachvollziehbar zu sein. Denn Lady Gaga beispielsweise spendete in diesem Jahr knapp 130 Millionen US-Dollar zur Bekämpfung der Corona-Pandemie und brachte auch noch ihr neues Album "Chromatica" raus. Andere Musikerinnen wie Taylor Swift, Ariana Grande oder Dua Lipa haben dieses Jahr auch ihre neuen Alben veröffentlicht. Miley Cyrus bringt am 27. November 2020 noch ihr Album "Plastic Hearts" heraus. So weit, so verständlich.

 

Doch Cardi B sieht das alles natürlich ein wenig anders und auch ihr kann man durchaus Recht geben. Via Instagram ließ sie durchblicken: "Und für alle Heulsusen, die sagen 'Sie hat nur einen Song released' - ja, ich hatte DEN Song. Den Song, der am meisten verkauft hat. Den Song, der am häufigsten gestreamt wurde. Der eine Song, der Republikaner zum Weinen auf Fox News gebracht hat. Der Song, der in drei Monaten sechs Mal Platin gegangen ist."

 

Doch nicht nur der Song "WAP" hätte Cardi die Auszeichnung ermöglicht, darüber hinaus erwähnte sie noch ihr politisches Engagement in diesem Jahr in ihrem Statement: "Ich habe meinen Einfluss und meine Plattform dazu genutzt, damit ihr wählen geht. Und das nicht erst, seit Joe Biden gegen Donald Trump kämpfte - ich habe euch über alle Senatoren informiert. Auch über die Zwischenwahlen habe ich euch informiert, indem ich mein eigenes Geld ausgegeben habe, um mich mit Kandidaten wie Bernie Sanders zu treffen - und das nach meinen Shows. Ja, das war ich. Sogar als ihr euch beschwert habt, ich würde euch nicht repräsentieren. Doch, das tue ich! Ich repräsentiere Amerika und ich wollte Veränderung. Und genau das habe ich geschafft." Damit könnte Cardi durchaus einen Nerv getroffen haben.

 

Autor: 
jk
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