Interview mit Meghan & Harry: Suizidgedanken, Druck, Rassismus

Heftige Vorwürfe gegen das britische Königshaus! Das erste gemeinsame Interview von Meghan und Harry zu ihrem Rückzug aus dem britischen Königshaus schlägt hohe Wellen.

Herzogin Meghan und Prinz Harry waren zu Gast bei Talkshowmoderatorin Oprah Winfrey und es war das erste gemeinsame Interview der beiden nach ihrem Rückzug aus dem britischen Königshaus. In dem TV-Interview macht Meghan dem britischen Königshaus heftige Vorwürfe und Harry fährt ebenfalls schwere Geschütze auf.

 

Gefangen, hilflos und Selbstmordgedanken

Meghan beschreibt ihre Zeit am Hof als einen Ort, an dem sie gefangen war, sich alleingelassen und hilflos fühlte und sie sogar Selbstmordgedanken entwickelte: "Ich wollte nich mehr am Leben sein, das war ein sehr klarer, realer Gedanke." Weil Harry selbst schon so viel Leid in seinem eigenen Leben gehabt hat, habe es Meghan viel Kraft gekostet, dies ihrem Mann einzugestehen. Sie habe versucht Hilfe zu holen, doch diese sei ihr vom Königshaus verwehrt worden, weil es "für die Institution nicht gut" sei.

 

Rassismus auch ein Thema

Das Interview ist das erste seiner Art, in dem Harry und Meghan darüber sprechen, warum sie sich aus dem Königshausleben zurückgezogen haben und in die USA ausgewandert sind. Der Druck der britischen Boulevardpresse und Rassismus, mit dem Meghan zu kämpfen hatte, seien die Hauptgründe. Harry meint sogar, dass Meghan auch im royalen Kreis mit Rassismus zu tun hatte. Während der Schwangerschaft mit Archie soll es "Bedenken und Unterhaltungen darüber gegeben" haben, "wie dunkel seine Haut sein könnte, wenn er geboren wird". Wer dies geäußert hat, ließen Harry und Meghan offen.

 

Keine finanzielle Hilfe

Vom Palast bekommen die beiden keine finanzielle Unterstützung mehr, das Erbe seiner verstorbenen Mutter Diana habe die beiden durch die letzte Zeit gebracht, so Harry. Das Verhältnis zur Queen sei aber gut, doch die Beziehung zu Prinz Charles und seinem Bruder William sei nicht so positiv. Von seinem Vater sei er enttäuscht, schließlich habe er doch ähnliches durchgemacht.

 

Anspielung an seine Mutter?

Und dann sagte Harry noch, dass er das Gefühl hatte, der Job von Meghan während ihrer Australienreise würde mit Argwohn betrachtet werden. Dies habe ihn an eine bestimmte Person erinnert - und damit meint Harry wohl seine Mutter Diana - die vor allem in der britischen Bevölkerung beliebt gewesen ist.

 

Auch positive Neuigkeiten im Interview

Neben den ganzen Vorwürfen gab es aber auch positive Themen, die im Interview mit Oprah Winfrey ans Tageslicht kamen. Durch ihren lukrativen Deals mit Netflix und Spotify gehe es der Familie finanziell gut und außerdem erwarten Harry und Meghan im Sommer ein Mädchen. Der genaue Geburtstermin bleibt aber ein Geheimnis.

 

Autor: 
kk
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