Königlicher Nachwuchs: Harry und Meghan erwarten ihr zweites Kind

Pünktlich zum Tag der Liebe verkündeten Prinz Harry und Herzogin Meghan am 14. Februar 2021, dass sie ein zweites Kind erwarten.

Viele britische Zeitungen machten heute mit diesem Schwarz-Weiß-Bild auf: Harry sitzt barfuß unter einem Baum, in seinem Schoß liegt Meghans Kopf. Sie hat ihre Hand auf ihren sichtbar gewölbten Babybauch gelegt. Beide sehen sich in die Augen und strahlen sich an.

 

Mit diesem Bild wurde am Valentinstag bekannt, dass Söhnchen Archie, der im Mai zwei Jahre alt wird, bald ein Geschwisterchen haben wird. Ein Sprecher des Paares bestätigte zudem: "Der Herzog und die Herzogin von Sussex sind überglücklich, dass sie ihr zweites Kind erwarten". Ob es ein Junge oder ein Mädchen wird, teilte das Paar hingegen noch nicht mit.

 

Der Fotograf Misan Harriman veröffentlichte auf seinem eigenen Instagram-Account das Bild mit sehr persönlichen Glückwünschen: "Meg, ich war auf Deiner Hochzeit, um dem Beginn dieser Liebesgeschichte beizuwohnen, und es ist mir eine Ehre, sie festzuhalten. Glückwunsch an den Herzog und die Herzogin von Sussex zu dieser frohen Botschaft!"

 

Glückwünsche aus dem Buckingham Palace

Auch die königliche Familie gratulierte: "Ihre Majestät, der Duke von Edinburgh, der Prinz von Wales und die gesamte Familie sind hocherfreut und wünschen ihnen alles Gute", teilte der Buckingham-Palast der Nachrichtenagentur PA Media zufolge mit. Wie die Tagesschau berichtet, ist das Baby der zehnte Urenkel der Queen. Das Kind wird in der Thronfolge den achten Platz belegen. Einige Zeitungen munkeln nun, dass die Bekanntgabe der Schwangerschaft am 14. Februar 2021 nicht zufällig gewählt wurde. Denn auch Lady Diana, Prinz Harrys verstorbene Mutter, machte am 14. Februar 1984 bekannt, dass sie schwanger sei. 

Für Harry und Meghan müssen diese Neuigkeiten ganz besondere sein. Nach ihrer Traumhochzeit im Jahr 2018 kam 2019 Sohn Archie zur Welt. Im vergangenen November berichteten der Prinz und die Herzogin dann, dass Meghan im Juli 2020 eine Fehlgeburt erlitten hatte. In der New York Times schrieb Meghan einen vielbeachteten Essay über diese fast unerträgliche Trauer, die zwar so viele Frauen erlebten, die aber von so wenigen thematisiert werde. Auch andere prominente Frauen, darunter Chrissi Teigen und Christina Perri, machten in den vergangenen Monaten ihre Fehlgeburten öffentlich. 


Euphorie bei den einen, Abneigung bei den anderen    

Während es Harrys Bruder William mit seiner Frau Kate, der Herzogin of Cambridge, schaffte, die Menschen vielerorts wieder für die britische Monarchie zu begeistern, werfen Kritiker Harry und Meghan genau das Gegenteil vor. Nach ihrer Heirat 2018 verlegte das Paar ihren Lebensmittelpunkt nach Kalifornien und gab dann vor einem Jahr bekannt, ihre royalen Pflichten ruhen lassen zu wollen. Seither gilt das Verhältnis zum Königshaus als angespannt. Hinzu kommt das angeschlagene Verhältnis zur britischen Boulevardpresse - gegen die Meghan sogar einen Rechtsstreit führt. Wie die Süddeutsche Zeitung berichtet, konnte die Herzogin zuletzt allerdings einen juristischen Erfolg für sich verbuchen. Der Rechtsstreit zwischen Meghan gegen die britische Zeitung Mail on Sunday werde nun erheblich abgekürzt. Meghan bleiben damit nicht nur weitere öffentliche Anhörungen mit pikanten Details über die Beziehung zu ihrem Vater, Thomas Markle, erspart. SZ-Berichten zufolge entschied das zuständige Londoner Gericht auch größtenteils zu Meghans Gunsten.

 

Autor: 
kp
_blank

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

MEHR NEWS