Netflix plant Doku über Britney Spears

Die Doku der New York Times "Framing Britney" ist in aller Munde. Nun kündigt auch Netflix ein eigenes Format über Britneys bewegtes Leben an.

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Netflix ist ja immer interessiert an außergewöhnlichen und spannenden Geschichten. Definitiv kann man hier das Leben von Britney Spears auch dazuzählen. Deshalb kündigte Netflix nun an, eine Dokumentation über den Aufstieg und Fall der Sängerin zu drehen. 

 

Stoff für eine erfolgreiche Doku

Dass das Thema Britney Spears gerade extrem polarisiert und ihr Name in aller Munde ist, könnte durchaus auch an der Doku der New York Times, "Framing Britney Spears", liegen. Die Doku, die seit Februar auf der Streaming-Plattform Hulu zu sehen ist, entwickelte sich rasend schnell zu einem "Must-see". Darin wird eindrucksvoll gezeigt, wie Britney als Geldmaschine für Bekannte und Verwandte herhalten musste, wie die Medien sich um sie rissen und welches Verhältnis sie zu ihrem Vater Jamie hat. Dem Mediendienst Bloomberg zufolge wollte Netflix hier jedoch nicht auf den erfolgreichen Zug der New York Times-Produktion aufspringen. Geplant war eine eigene Netflix-Produktion wohl schon vor der erfolgreichen Doku der Zeitung aus dem Big Apple.

 

Immer wieder Schlagzeilen über Britney

Die (Negativ-)Schlagzeilen über Britney Spears wollen einfach nicht abreißen. Das könnte einer der Gründe für das rege Interesse an gleich zwei Dokumentationen über die Sängerin sein. Aber sicherlich bewegt es auch einfach viele, die mit Britneys Musik groß geworden sind, was ihr alles widerfahren ist. Als Teenie-Star gefeiert, erlebte Britney ab 2008 einen Albtraum. Viele erinnern sich noch an die krassen Bilder: Damals konnte die ganze Welt zusehen, wie sie sich medienwirksam den Kopf rasierte und Paparazzi attackierte. Darauf folgte ein Aufenthalt in einer Klinik, in der sie geistig und körperlich wieder auf die Beine kommen sollte. Als Folge wurde Britney damals unter die Vormundschaft ihres Vaters gestellt, der seitdem die volle Kontrolle über ihre Finanzen, ihre Gesundheit, ihre Geschäfte und sogar ihr Privatleben hat. Das Ganze mündete schließlich in einem Rechtsstreit, der ständig neue Schlagzeilen hervorbringt.


Langjährige Britney-Fans machen seit einigen Monaten mit dem Hashtag #freebritney online immer wieder auf die Probleme dieser toxischen Vormundschaft aufmerksam. Viele glauben, dass sie gegen ihren Willen festgehalten werde. Diese Woche machte auch noch Justin Timberlake von sich reden, weil er sich bei Britney für sein Verhalten während ihrer Beziehung entschuldigte. 

 

Autor: 
kp
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