Netflix stellt Dreharbeiten für "House of Cards" ein

Nach den Anschuldigungen wegen sexueller Belästigung gegen "House of Cards"-Hauptdarsteller Kevin Spacey hat Netflix die aktuelle Produktion der Polit-Serie auf Eis gelegt.

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Für "House of Cards" wurde Kevin Spacey mehrfach mit einem Emmy ausgezeichnet. Die Serie war das Aushängeschild für Netflix. Ihr Erfolg ebnete den Weg für viele weitere Netflix-Hits und lag nicht zuletzt an Spaceys grandios gespielter Hauptrolle, Francis Underwood. 

 

Nun hatte der Schauspieler Anthony Rapp in einem Interview Kevin Spacey vorgeworfen, ihn sexuell belästigt zu haben. Der "House of Cards"-Hauptdarsteller sei vor 30 Jahren auf einer Party übergriffig geworden, sagte Rapp dem US-Onlinemagazin Buzzfeed News. Er sei damals 14, Spacey schon 26 Jahre alt gewesen. Der Schauspieler hatte am Sonntag um Entschuldigung für eine mutmaßliche sexuelle Annährung gebeten. Nach eigener Aussage kann er sich an den mutmaßlichen Übergriff nicht erinnern. Außerdem bekannte er sich zu seiner Homosexualität. 

 

Einen Tag später verkündete der Streamingdienst Netflix und Media Rights Capital das Ende der Serie "House of Cards" nach der sechsten Staffel. Eine Sprecherin des US-amerikanischen Unternehmens sagte: "Die sechste Staffel ist unsere letzte Staffel". In der preisgekrönten Serie spielt Kevin Spacey den Politiker Francis Underwood, der durch Betrug und Intrigen US-Präsident wird. 

Angeblich sei aus Unternehmenskreisen die Entscheidung schon vor Monaten gefallen und hätte nichts mit den Vorwürfen gegen Kevin Spacey zu tun. 

 

 

 

 

 

Autor: 
ko
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