Taylor Swift wehrt sich gegen sexistischen Witz auf ihre Kosten

In der Netflix Serie "Ginny & Georgia" wurde eine vermeintlich witzig gemeinte Anspielung auf Taylor Swift gemacht. Dem Superstar gefiel das aber gar nicht.

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Am 8. März steht der Weltfrauentag an, in den USA ist sogar den ganzen März über "Women's History Month".  Ein Monat, in dem Frauen und ihr Wirken im Fokus stehen sollen. Vor diesem Hintergrund hat Netflix jetzt Kritik von Superstar Taylor Swift einstecken müssen - ausgerechnet wegen eines sexistischen Witzes

 

Die Netflix-Produktion "Ginny & Georgia" folgt der alleinerziehenden Mutter Georgia und ihren zwei Kindern (Ginny und Austin), die in die fiktive Kleinstadt Wellsbury ziehen. Georgia will ihren Kindern um jeden Preis ein gutes Leben ermöglichen, muss aber dabei ihre eigene, nicht ganz lupenreine, Vergangenheit verheimlichen. In der letzten Folge fragt die Mutter ihre Tochter, ob sie sich von ihrem Freund getrennt habe. Diese entgegnet: "Was geht dich das an? Du wechselst deine Männer schneller als Taylor Swift."

 

alter witz, aber immer noch nicht lustig

Dieser Kommentar ging nicht spurlos an Taylor vorbei und sie äußerte sich auf Twitter. "Hey Ginny & Georgia, 2010 hat angerufen und will seinen faulen, zutiefst sexistischen Witz zurück." Solche "Witze" würden außerdem hart arbeitende Frauen degradieren und es sei an der Zeit, damit endlich aufzuhören, schreibt Swift sinngemäß weiter. 

 

 

 

 

Es ist nicht das erste Mal, dass sich Taylor gegen Aussagen wehrt, die ihre vermeintlich häufigen Partnerwechsel thematisieren oder gar anprangern. Bereits 2014 griff Taylor das Bild auf, sie sei eine männerfixierte Verrückte, die immer nur wild die Partner wechsele. In dem Video zu "Blank Space" inszeniert sich Taylor mit Absicht so, wie sie von der Klatschpresse porträtiert wird. Auch in "Shake It Off" kommt sie mit der Zeile "Ich date zu viel [...] ...jedenfalls sagen das die Leute." auf das Gerede über ihre Beziehungen zu sprechen. 


von netflix enttäuscht

Nur will Taylor eben solche Kommentare jetzt nicht mehr einfach abschütteln, sondern sie kritisiert Netflix dafür öffentlich, ihre Fans unterstützen sie dabei. Extra enttäuschend für Swift: Sie hatte erst letztes Jahr mit Netflix  für ihre "Miss Americana" Doku zusammengearbeitet. Ihre Enttäuschung darüber quittierte sie mit einem gebrochenen Herz-Emoji. Netflix hat sich bisher nicht zu den Vorwürfen geäußert.

 

Autor: 
ld
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