Anti-Bucket List
Dinge, die du dir jedes Jahr vornimmst und trotzdem nicht schaffst
Jedes Jahr läuft es gleich ab: Neues Jahr, Neue Vorsätze, neue Motivation. Dieses Jahr willst du es wirklich durchziehen, mehr Sport, gesündere Ernährung, mehr me - time, bessere Organisation und auch wenn der Wille da ist weißt du tief in dir drinnen, das wieder einiges auf der Strecke bleiben wird. Genau darum geht es in der Anti-Bucket List, sie ist keine Liste von großen Träumen, sondern von Dingen die du dir immer wieder vornimmst und genauso regelmäßig trotzdem nicht schaffst.
Regelmäßig Sport machen
Am Anfang bist du motiviert, meldest dich vielleicht sogar im Fitnessstudio an oder nimmst dir feste Tage vor um hinzugehen. Aber irgendwann wird es stressig, dein Gym Buddy ist krank, oder der Muskelkater redet dir ein das du nicht mehr kannst. Der Sport verschwindet langsam aus deinem Alltag bis zum nächsten Jahresanfang.
Gesündere Ernährung
Mehr Gemüse, weniger Zucker, ausgewogene Mahlzeiten, du nimmst es dir jedes Jahr vor. Vielleicht lädst du dir sogar eine App runter, zählst Kalorien, oder kaufst extra gesunde Lebensmittel. ein. Am Anfang klappt das auch noch ganz gut, dann kommt der Alltag dazwischen. Stressige Tage, wenig Zeit, schnelle Lösungen. Aus dem geplanten gesunden Essen wird wieder das, was gerade einfach verfügbar ist. Und am Ende redest du dir ein, dass du „nächste Woche wirklich damit anfängst“.
Mehr Me-Time
Du nimmst dir vor, dir mehr Zeit für dich selbst zu nehmen. Weniger Termine, mehr Pausen, öfter einfach mal nichts tun. In der Theorie klingt das leicht. In der Realität fühlt sich Me-Time oft wie etwas an, das du dir erst verdienen musst. Erst die Aufgaben, dann die Verpflichtungen, dann der Rest. Am Ende bleibt für dich selbst kaum noch Platz. Und selbst wenn du Zeit hast, nutzt du sie nicht richtig, weil dein Kopf schon beim Nächsten ist. Mehr Me-Time bleibt damit ein guter Vorsatz, der immer wieder auf morgen verschoben wird.
Bessere Organisation
Du nimmst dir vor, endlich organisierter zu sein. To-do-Listen, Kalender, Erinnerungen – alles soll dir helfen, den Überblick zu behalten. Am Anfang funktioniert das sogar. Du schreibst alles auf, planst deine Tage und fühlst dich kurzzeitig produktiv. Doch nach einer Weile wird die Liste selbst zur Aufgabe. Termine werden trotzdem vergessen, Aufgaben verschoben und neue Zettel kommen dazu. Mehr Organisation klingt nach Kontrolle, endet aber oft im gleichen Chaos wie zuvor – nur besser geplant.