Super Bowl 2026: Green Day eröffnete, Bad Bunny sorgte für eine legendäre Halftime-Show
Spektakel der Superlative: So lief die Halftime-Show mit Bad Bunny. Welche Stars waren als Überraschungsgäste mit dabei?
Der Super Bowl LX am 8. Februar 2026 (in Deutschland die Nacht auf den 9. Februar) im Levi’s Stadium in Santa Clara, Kalifornien wurde zu einem der besten Sport- und Musikereignisse des Jahres. Neben dem packenden Duell zwischen den New England Patriots und den Seattle Seahawks stand vor allem eines im Mittelpunkt: das Entertainment-Line-up. Schon bevor der erste Football überhaupt gespielt wurde, war klar: Dieser Abend würde legendär werden. Der Grund? Green Day eröffneten die Show – und in der Halftime übernahm Bad Bunny mit Unterstützung von zwei Megastars die komplette Bühne. Millionen Menschen weltweit saßen vor ihren Screens, Social Media explodierte und der Hashtag zum Event trendete stundenlang. Die Super Bowl Werbespots mit ENERGY Stars wie Sabrina Carpenter, Benson Boone und Lady Gaga waren ein weiteres Highlight.
Green Day eröffnete das Super Bowl-Spektakel
Zum 60. Jubiläum des Super Bowls wurde die legendäre Punk-Rock-Band Green Day für die Eröffnungsfeier engagiert. Noch vor dem Kickoff lieferten Green Day ein Opening, das sich eher wie ein eigenes Mini-Konzert anfühlte. Sie spielten ein Set mit ihren größten Hits wie "American Idiot", das die Stimmung im Stadion und vor den Fernsehern entfachte. Pyro-Effekte, Gitarrenriffs und ein Stadion voller Fans, die jede Zeile mitsangen – perfekter hätte der Start kaum sein können.
Die Band rund um Billie Joe Armstrong brachte genau die Energie, die man für so ein Mega-Event braucht: laut, schnell, mitreißend. Für viele war dieser Auftritt schon das erste Highlight des Abends und setzte die Messlatte extrem hoch.
Green Day trat dabei unmittelbar nach der Nationalhymne und den traditionellen Vorprogramm-Acts wie ENERGY Star Charlie Puth und Brandi Carlile an.
ENERGY Reggaeton
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Bad Bunny schreibt Geschichte in der Halftime Show
Das absolute Highlight abseits des Rasens war Bad Bunny, der Halftime-Show-Headliner des Super Bowl LX. Der puerto-ricanische Superstar präsentierte ein spektakuläres Set während der Halbzeitpause des Spiels, das weltweit von Millionen Menschen verfolgt wurde.
Bad Bunny, mit bürgerlichem Namen Benito Antonio Martínez Ocasio, war der erste Latino und primär spanischsprachige Solo-Act, der die Super Bowl Halftime Show anführte — ein historischer Meilenstein für das Ereignis und für lateinamerikanische Popkultur.
Wild, grell, ohrenbetäubend – und gleichzeitig voller Herz. Diese Halbzeit-Show war mehr als nur Entertainment, sie war ein Statement. Ein Aufschrei gegen Hass und Spaltung, ein Plädoyer für Zusammenhalt. So farbenfroh hat man den Super Bowl selten erlebt.
Und dabei hätte er es gar nicht nötig, sich irgendetwas zu beweisen. Drei Grammys, Milliarden Streams, einer der meistgehörten Künstler weltweit – Bad Bunny könnte die Bühne mühelos allein beherrschen. Doch genau das tut er nicht. Er gibt Raum, er teilt den Moment. Bad Bunny sang bei der Show ausschließlich auf Spanisch und sorgte mit seinem Musikstil aus Reggaeton gemischt mit afrokaribischen und puerto-ricanischen Vibes für eine tolle Show.
Überraschungsauftritt von Lady Gaga und Ricky Martin
Der erste große Überraschungsaugenblick: ENERGY Star Lady Gaga. Mit ihr hatte wirklich niemand gerechnet. Plötzlich erklingt Englisch, sie singt "Die With a Smile" untermalt mit lateinamerikanischen Sound. Keine düstere Botschaft, sondern pure Lebensfreude.
Außerdem gab es noch eine echte Hochzeit bei der Halftime-Show! Bei dem kurzen Auftritt von Lady Gaga gaben sich die beiden im Rahmen einer inszenierten Hochzeitsszene das Ja-Wort. Laut Künstlerteam hatte das Paar Bad Bunny ursprünglich zu seiner eigenen Hochzeit eingeladen – stattdessen lud er sie ein, Teil seiner Show zu werden.
Während der gemeinsamen Performance von "Baile Inolvidable" legte das Paar seine Gelübde ab, und Bad Bunny unterschrieb als Trauzeuge die Heiratsurkunde.
Kurz darauf die nächste Überraschung: Ricky Martin. Er übernimmt Bad Bunnys "Lo Que Le Pasó Hawaii" – ein Lied mit klarer politischer Note. Es geht um Verdrängung, um Gentrifizierung, um die Angst, dass Investoren und Massentourismus die Heimat der Einheimischen verändern. Puerto Rico wird zum Symbol, Hawaii zum Vergleich – und die Botschaft ist unmissverständlich.
Bad Bunny zieht schließlich mit der Flagge Puerto Ricos durch ein Meer aus Farben. Hinter ihm Menschen aus ganz Lateinamerika: Mexiko, Argentinien, Nicaragua und viele weitere Nationen. Er nennt sie alle beim Namen, als würde er eine Landkarte zum Leben erwecken.
Sein Satz am Ende hallt nach: "Together we are America." Der Satz stand auf einem Football den Bad Bunny zum Abschluss in die Kamera hielt. Ein Amerika, das größer ist als Grenzen und Politik – ein Amerika aus Kulturen, Stimmen und Vielfalt.
Bad Bunnys Performance war gespickt mit energiegeladenen Choreografien, farbenprächtigen Visuals und einer Auswahl seiner größten Hits wie "DTMF" und "Titi Me Pregunto". Unter dem Motto einer "riesigen Party" verwandelte er das Levi’s Stadium in ein tanzendes Farbenmeer.
Das Fazit: Ein Jubiläum mit Wumms
Zwischen sportlichen Höchstleistungen und einer historischen Halftime Show von Bad Bunny erlebten die Fans eine Nacht, die Sport und Entertainment auf ein völlig neues Level hob.
Der Super Bowl 2026 hat gezeigt, dass die NFL auch nach so vielen Jahren immer noch für Überraschungen gut ist. Von den krachenden Gitarrenriffs zum Start bis hin zu den mitreißenden Beats von Bad Bunny in der Halbzeit – dieser Mix war ein echter Volltreffer. Das Jubiläum im Silicon Valley hat die Messlatte für zukünftige Events verdammt hoch gelegt und bewiesen: Wenn Sport auf diese Art von Show trifft, schaut die ganze Welt zu.
Unterm Strich blieb der Super Bowl 2026 also als perfekte Mischung aus Sport, Konzert und Mega-Show hängen. Egal ob man wegen Football, Green Day oder Bad Bunny eingeschaltet hatte – langweilig wurde es keine Sekunde. Ein Abend voller Highlights, Clips für Social Media und genug Gesprächsstoff für die nächsten Monate. Die NFL hat zum 60. Geburtstag ordentlich abgeliefert und uns einen Abend beschert, an den wir uns noch lange erinnern werden.