Veganuary und Dry January
Detox-Vorsätze und was sie dir wirklich bringen
Social Media ist mal wieder voll davon: Neujahrsvorsätze wie Veganuary oder Dry January nehmen immer mehr an Beliebtheit zu. Allein beim Veganuary haben 2025 weltweit mehr als 25 Millionen Menschen mitgemacht.
Doch was bedeuten diese Detox-Vorsätze eigentlich? Und vor allem: Bringen sie dir wirklich was oder ist alles nur eine Marketingstrategie?
Eines haben Veganuary und Dry January gemeinsam: Du verzichtest einen ganzen Monat lang. Beim Veganuary ernährst du dich im Januar vegan und verzichtest somit auf alle tierischen Produkte. Wenn du einen Monat lang keinen Alkohol trinkst, machst du beim Dry January mit. Verzichten kannst du aber auch auf andere Dinge. Die beiden sind nur zwei von vielen Detox-Optionen. Du könntest beispielsweise auch auf Social Media verzichten oder deinen Nachrichtenkonsum reduzieren.
Vegane Ernährung ist in den letzten Jahr ein echter Trend geworden. Auf Insta, TikTok & Co findest du echt viele coole Rezepte und Tipps.
Der Veganuary wurde 2014 von der gleichnamigen Non-Profit-Organisation erfunden. Ihr Ziel: Menschen motivieren, einen Monat vegan zu leben. Denn vegane Ernährung fördert zwar vor allem Klima-, Umwelt- und Tierschutz. Aber du nimmst auch mehr Ballaststoffe und weniger gesättigte Fettsäuren zu dir. Das kann deine Verdauung sowie dein Sättigungsgefühl verbessern.
Mittlerweile promoten auch Influencer und Promis regelmäßig den Veganuary. So ein kurzfristiger Hype sorgt vor allem bei Unternehmen für nen krassen PR-Erfolg - einer der Gründe, warum du im Januar besonders viele vegane Ersatzprodukte in den Geschäften findest.
Den Dry January gibt es schon seit 2013. Gestartet wurde er von der britischen Gesundheitsorganisation Alcohol Change UK. Alkoholverzicht ist vor allem gut, um deine Leber zu entlasten oder deine Schlafqualität zu verbessern.
Sowohl Veganuary als auch Dry January sorgen für einen Reset nach den Feiertagen und testen deine Selbstkontrolle.
Wie bei vielen Neujahrsvorsätzen können auch beim Veganuary und Dry January moralischer Druck und die Angst vorm Versagen mitschwingen. Deshalb denk immer daran: Ja, positive Effekte sind möglich, aber erwarte keinen magischen Neustart. Versuche ansonsten nachhaltige Veränderungen zu schaffen und konzentrier dich auf Genuss und Gesundheit statt Verzicht.