WhatsApp führt Benutzernamen ein: So bleibt deine Handynummer endlich privat
Erfahre, wie du deinen Wunschnamen reservierst, welche Regeln gelten und warum deine Handynummer künftig privat bleibt.
WhatsApp bekommt eines der größten Updates der vergangenen Jahre: Künftig kannst du mit einem Benutzernamen chatten, ohne deine private Handynummer an fremde Kontakte weiterzugeben. Das neue Datenschutz-Feature startet nach und nach weltweit – und die Reservierung deines Wunschnamens beginnt bereits jetzt.
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Warum führt WhatsApp Benutzernamen ein?
Bisher war deine Handynummer automatisch für jeden sichtbar, mit dem du auf WhatsApp geschrieben hast. Gerade in Gruppen, bei Kleinanzeigen oder neuen Kontakten war das für viele Nutzer ein Problem.
Mit den neuen WhatsApp-Benutzernamen entscheidest du künftig selbst, wem du deine Telefonnummer zeigen möchtest. Schreibst du jemanden über deinen Benutzernamen an oder wirst darüber kontaktiert, bleibt deine Nummer verborgen – sofern dein Gegenüber sie nicht bereits gespeichert hat.
Das sorgt für deutlich mehr Datenschutz und Privatsphäre.
So reservierst du deinen WhatsApp-Benutzernamen
Die Einführung erfolgt schrittweise. Schon jetzt startet jedoch die Reservierungsphase für Wunschnamen in der aktuellen WhatsApp-Version. Damit sich niemand deinen Namen schnappt, solltest du schnell sein.
Sobald die Funktion auf deinem Smartphone verfügbar ist, gehst du so vor:
- WhatsApp auf die neueste Version aktualisieren.
- WhatsApp öffnen.
- Einstellungen öffnen.
- Auf Konto tippen.
- Benutzername auswählen.
- Deinen Wunschnamen eingeben und speichern.
Ist dein Wunschname bereits vergeben, schlägt dir WhatsApp automatisch ähnliche Alternativen vor.
Unternehmen, Creator und Influencer erhalten eine Sonderbehandlung. Sie können ihren bereits bekannten Namen von Facebook oder Instagram mit WhatsApp verknüpfen und so überall unter derselben Marke auftreten.
Das erleichtert die Wiedererkennung und sorgt für einen einheitlichen Auftritt auf allen Meta-Plattformen.
Diese Regeln gelten für deinen Benutzernamen
Nicht jeder Name ist erlaubt. WhatsApp hat einige Vorgaben festgelegt:
- maximal 35 Zeichen
- muss mit einem Buchstaben beginnen
- mindestens ein Buchstabe ist Pflicht
- Punkte (.) und Unterstriche (_) sind erlaubt
- darf nicht mit "www." beginnen
- darf keine Domain-Endung wie .de oder .com enthalten
Das Beste: Deinen Benutzernamen kannst du später jederzeit ändern oder komplett löschen.
Das bringt dir das neue Datenschutz-Feature
Die Einführung der Benutzernamen bringt gleich mehrere Vorteile:
- Deine Handynummer bleibt bei neuen Kontakten privat.
- Mehr Sicherheit in Gruppen und Communitys.
- Weniger Risiko, dass deine Nummer ungefragt weitergegeben wird.
- Bei WhatsApp-Anrufen wird künftig dein Benutzername angezeigt.
Gerade wenn du häufig mit Menschen chattest, die du nicht persönlich kennst, bietet das deutlich mehr Kontrolle über deine persönlichen Daten.
Schutz vor Spam
WhatsApp möchte natürlich verhindern, dass Fremde wahllos Nutzer anschreiben.
Deshalb wird es kein öffentliches Verzeichnis aller Benutzernamen geben. Außerdem gibt es keine automatische Namenssuche wie bei Instagram. Wer dich kontaktieren möchte, muss deinen exakten Benutzernamen kennen.
Zusätzlich arbeitet WhatsApp an einem optionalen Username Key. Ist diese Funktion aktiviert, benötigen unbekannte Personen neben deinem Benutzernamen einen zusätzlichen Code, um dir überhaupt die erste Nachricht senden zu können.
Endlich mehr Privatsphäre bei WhatsApp
Die Einführung der Benutzernamen gehört zu den sinnvollsten Neuerungen von WhatsApp seit Jahren. Vor allem beim Chatten mit neuen Kontakten musst du künftig nicht mehr automatisch deine private Handynummer preisgeben.
Sobald die Reservierung für dein Konto freigeschaltet wird, solltest du dir deinen Wunschnamen möglichst früh sichern. Gerade beliebte Namen dürften schnell vergeben sein.
Für alle, die mehr Wert auf Datenschutz legen, ist das neue Feature ein echter Schritt in die richtige Richtung.