H&M schafft es wieder: Der Allah-Socken-Skandal

Die schwedische Modekette H&M hat es zur Zeit nicht leicht. Kunden haben auf einer Kindersocke mit Lego-Motiv die Aufschrift "Allah" entdeckt und sind schockiert.

 

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Nach dem Skandal um den Pullover hat H&M kürzlich viel einstecken müssen. Die Kleidung wurde von vielen Beobachtern als rassistisch eingeordnet und dementsprechend kritisiert. Sowohl The Weeknd als auch G-Eazy haben daraufhin die Zusammenarbeit mit dem schwedischen Unternehmen gekündigt. Im Netz werden sie jetzt erneut öffentlich für eines ihrer Produkte angegriffen. Das fragliche Kleidungsstück ist eine Kindersocke, die einen Bauarbeiter zeigt, der den Boden mit einem Presslufthammer bearbeitet. Angeblich soll der Rauch, der durch den Hammer erzeugt wird, umgedreht dem arabischen Schriftzug "Allah" ähneln. Daraufhin hat das schwedische Modeunternehmen die Kindersocke blitzschnell aus dem Sortiment genommen - User werfen dem Unternehmen jetzt vor, "übervorsichtig" reagiert und "nichts gelernt zu haben". Die Internetgemeinde macht sich über das H&M-Imperium jetzt also lustig. 

 

Dem schwedischen Großkonzern tut dieser Image-Schaden sicherlich ausgerechnet jetzt nicht gut - immerhin müssen sie seit Monaten mit Einbußen klarkommen. H&M zieht daraufhin seine Konsequenzen und will mehr als 170 Läden weltweit schließen, um den Onlinehandel auszubauen. Kein gutes Jahr für H&M...  

 

 

 

 

Autor: 
kvs
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