Die nächsten Weihnachtsmärkte in Franken sind abgesagt!

Wo coronabedingt nicht gefeiert werden kann, liest du hier!

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+++Update vom 12.11+++

 

Nachdem der Landkreis Fürth alle Weihnachtsmärkte abgesagt hat, zieht nun der Landkreis Roth nach. Die Bürgermeister*innen hätten sich aufgrund der explodierenden Corona-Infektionszahlen dazu jetzt durchgerungen, heißt es. In Ansbach sowie den Landkreisen Weißenburg-Gunzenhausen und Neustadt Aisch-Bad Windsheim sollen die Weihnachtsmärkte wie geplant stattfinden.

 

Aufgrund der aktuell immer weiter steigenden Corona-Zahlen sollen vorerst alle Weihnachtsmärkte des Fürther Landkreises abgesagt werden.

Publik gemacht hat dies der Steiner Bürgermeister Kurt Krömer am Mittwochnachmittag in einer Presseerklärung. Die Gründe häufen sich: Die Corona-Zahlen steigen rasant und die Krankenhausampel steht auf rot. Zusätzlich hatte Ministerpräsident Markus Söder am Mittwoch angekündigt, den Katastrophenfall erneut ausrufen zu wollen.
 

Die Entscheidung zur Absage fiel in einer gemeinsamen Dienstbesprechung von Bürgermeistern und Landrat des Fürther Landkreises. "Sie können mir glauben, dass mir dieser Schritt nicht leichtgefallen ist, da wir alle das Ziel hatten, unseren Bürgerinnen und Bürgern einen Weihnachtsmarkt zu ermöglichen.“, so Krömer. Man bitte aber um Verständnis für die Entscheidung, denn der Schutz der Bevölkerung habe "oberste Priorität".

 

Die kurzfristige Absage trifft viele wie ein Schlag und lässt die Frage nach den Weihnachtsmärkten in den umliegenden Städten Fürth und Erlangen - sowie nach dem Christkindlesmarkt in Nürnberg - laut werden.

 

Fürther Weihnachtsmarkt findet VORErST statt

 

Während im Fürther Landkreis alle Weihnachtsmärkte abgesagt werden, gibt sich die Stadt Fürth noch zuversichtlich. Der dafür zuständige Wirtschaftsreferent der Stadt, Horst Müller, gab der ENERGY-Redaktion am Mittwochabend vorerst eine kleine Entwarnung. Für den Weihnachtsmark der Stadt Fürth gebe es derzeit „keine derartigen Überlegungen“ und der Markt finde zum jetztigen Zeitpunkt, wie geplant, statt. Allerdings "könne sich die Lage in den kommenden Tagen noch ändern", man wolle auf die Entwicklung der aktuellen Situation warten und sich mit den anderen Städten der Metropolregion absprechen.

 

AUCH Christkindlesmarkt Ist SICHER

 

Mit über 2 Millionen Besuchern jährlich gehört der Christkindlesmarkt nicht nur zu den größten Weihnachtsmärkten in Deutschland, sondern auch zu den bekanntesten der Welt. Oberbürgermeister Marcus König zeigt sich zum aktuellen Zeitpunkt zuversichtlich, dass der Markt, wie geplant, stattfinden wird - wenn auch in leicht veränderter Form. Bisher wurde davon ausgegangen, dass durch die Dezentralisierung des Weihnachtsmarktes die Corona-bedingten Maßnahmen eingehalten werden können. Nun wurden bei einer Pressekonferenz der Stadt Nürnberg weitere Informationen hinsichtlich der unausweichlichen Änderungen und Maßnahmen des Weihnachtsmarktes besprochen.
Alle Maßnahmen findest du hier.

Das diesjährige Christkind Teresa Windschall wurde bereits gekührt und eröffnet laut aktuellem Stand die Feierlichkeiten mit dem traditionellen Prolog am Freitag, dem 26. November um 17:30 Uhr.

 

Autor: 
nh
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