5 Anzeichen dafür, dass du einen schlechten Chef hast

Woran du erkennst, dass du wirklich einen schlechten Chef hast.

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Vierzig Stunden oder mehr verbringen wir jede Woche an unserem Arbeitsplatz. Wenn es dann mit der Chefin oder dem Chef nicht so läuft wie gewünscht, ist unser Wohlfühl-Faktor schnell im Keller. Schließlich kann man sich seine Vorgesetzten und Kollegen nicht aussuchen! Sogar jeder Zweite soll schon mal seinen Job gekündigt haben, weil es Probleme mit den Vorgesetzten gab – das geht aus einem Gallup-Report hervor, bei dem 195 Länder berücksichtigt wurden. Und so erklärt sich auch warum, entgegen der gängigen Meinung, ein zu geringes Gehalt NICHT der Hauptgrund dafür ist, warum viele Menschen kündigen.


Aber woran erkennst du, dass du wirklich einen schlechten Chef hast?

1. Er/Sie hat Lieblinge
Ein guter Chef behandelt alle Mitarbeiter gleich und vermeidet, dass sich Mitarbeiter benachteiligt fühlen. Schlechte Chefs verfolgen oft eine Jeder-gegen-jeden-Mentalität. Um ihre Vormachtstellung zu erhalten, umgeben sie sich häufig Ja-Sagern, die dann auch bevorzugt werden. 


2. Er/Sie äußert Kritik nicht konstruktiv
Er oder sie sollte konstruktive Kritik, die dem Mitarbeiter einen Anreiz gibt sich zu verbessern, zeitnah und unter vier Augen äußern. Alles andere ist unprofessionell und deutet auf einen schlechten Chef hin. 

 

Schreibtisch

Homeoffice

3. Er/Sie hat kein offenes Ohr für seine Mitarbeiter
Ein guter Vorgesetzter gibt seinen Mitarbeitern das Gefühl, dass seine Tür offen steht für Anregungen, Kritik und Austausch. 
Wenn er gerade unzufrieden mit einer Leistung ist, sollte er auch nach dem Warum fragen. „Spielen vielleicht persönliche Gründe eine Rolle? Wie kann ich meinem Mitarbeiter helfen?“

4. Er/Sie fördert euch nicht
Gute Chefs entdecken Potential, fördern und bieten ihren Mitarbeitern Schulungen an,  oder geben anspruchsvolle Aufgaben ab. Wenn dein Chef das nicht tut, liegt deine Unzufriedenheit wahrscheinlich auch daran. 

 

Homeoffice

5. Er/Sie nutzt seine Machtposition aus
Oft heimsen schlechte Chefs die Lorbeeren für die Arbeit ihres Teams ein, schieben aber die Schuld für Fehler oder Misserfolg anderen zu. Sie sind sehr empfindlich gegenüber allem, was ihr Selbstwertgefühl gefährden könnte und werden so zu dominierende Kontrollfreaks.


Dabei sollte sich ein Chef eher als Dienstleister für seine Mitarbeiter sehen und das Unternehmen oder seine Abteilung delegieren können. Er/Sie bezieht seine Mitarbeiter bei Entscheidungen mit ein und ermutigt sie mitzudenken. 

 

Und mal ehrlich: Wieso sollten wir uns eine schlechte Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Beziehung antun, wenn es doch so viele Alternativen gibt? Und es gibt sie wirklich: Coole Chefinnen und Chefs, die versuchen möglichst arbeitnehmerfreundlich zu handeln: Durch flexible Arbeitszeiten, Homeoffice, Weiterbildungen oder zusätzliche Extras wie Sport- und Gesundheitsangebote. So haben es zum Beispiel Adidas Group, Google Germany, BMW oder auch Audi unter die besten Arbeitgeber 2018 geschafft.  Dafür muss man sich nur umschauen, denn Jobs gibt es schließlich genug >> freie Stellen findest du übrigens bei uns: check doch einfach mal HIER unseren Stellenmelder! 
 

 

Autor: 
kmk
_self

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