Das 365-Euro-Ticket für Franken kommt

Ab August ist es erhältlich – doch für wen genau?

Das 365-Euro-Ticket für Franken kommt endlich! Schon ab dem 1. August 2020 werden die ersten Fahrkarten vom Verkehrsbund Großraum Nürnberg (VGN) herausgegeben. ABER noch nicht jeder kann den Dienst bereits ab August nutzen. Für wen das Angebot gilt und wann es für die restlichen Personengruppen losgeht, erfahrt ihr hier!

 

Für wen gilt das 365-Euro-Ticket ab August?

Ab August 2020 werden die ersten 365-Euro-Tickets herausgegeben. Allerdings kann, laut dem VGN, noch nicht jeder den Dienst nutzen. Für umgerechnet einen Euro pro Tag ist das Angebot ab dem 1. August ausschließlich für Schüler und Auszubildende eine neue Alternative zu Tages- oder Monatstickets. Beinhaltet sind sämtliche Busse und Bahnen im gesamten Großraum Nürnberg. Insgesamt können rund 360.000 junge Menschen von dem neuen Angebot profitieren.

Unterstützt wird das Projekt finanziell vom Freistaat Bayern. Ziel ist es, mehr junge Menschen an den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) heranzuführen und dessen Nutzung zu verstärken.
Die Tickets werden sowohl als Handy-Ticket über den mobilen Service  der Deutschen Bahn (DB) oder die VGN-App als auch über die Fahrkartenautomaten, Kundenbüros und sonstige Verkaufsstellen erhältlich sein.

 

Wann kommt das 365-Euro-Ticket für alle?

Als erste Stadt Bayerns will Nürnberg das 365-Euro-Ticket für alle Fahrgäste möglich machen. Doch wann? Über die Finanzierung eines solchen Angebots für alle Fahrgäste in ganz Bayern wird zurzeit noch debattiert. Bis 2030 möchte der Freistaat das Ticket für das gesamte Bundesland an den Start bringen. Nürnberg selber will dieses Ziel jedoch bereits bis zum Jahr 2023 erreichen. Bisher müsste dies jedoch von der Stadt selber finanziert werden.

 

Die VGN kritisiert bisher noch die Reihenfolge der nötigen Maßnahmen bis zur Einführung des Tickets. Bevor an Vergünstigungen für alle Fahrgäste zu denken sei, müsse das Verkehrsangebot noch weiter ausgebaut werden, so Manfred Rupp, Pressesprecher der VGN gegenüber infranken.de. Nur so könne man erreichen, dass mehr Menschen, die öffentlichen Verkehrsangebote nutzen und somit auch einen ausreichenden Beitrag zum Klimaschutz leisten.

 

Autor: 
nh
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