Das sind die Corona Regeln in Bayern

Das gilt in Franken und ganz Bayern - Alle Infos hier!

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Bayern hat aufgrund der steigenden Corona-Zahlen erneut den Katastrophenfall ausgerufen. Dieser gilt seit dem 9. Dezember. Da die Infektionszahlen weiter steigen, wurden neue Regeln im Kampf gegen die Coronakrise festgelegt. Diese gelten seit dem 16. Dezember 2020 bis zum 10. Januar 2021. Ab dem 11. Januar 2021 gelten zusätzliche Regeln.

 

Update am 26. Januar

Die 15-Kilometer-Grenze für Bewohner in Corona-Hotspots gilt in Bayern ab sofort nicht mehr. Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof setzte die Regelung im Eilverfahren vorläufig außer Vollzug. Ursprünglich galt diese für Corona-Hotspots mit einem Inzidenz-Wert über 200.

 

Update am 12. Januar:

Ab dem 18. Januar soll in Handel und im ÖPNV die Pflicht zum Tragen einer FFP2-Maske gelten. Auch eine wöchentliche Testpflicht für Pendler ist geplant.

 

Alle Änderungen am 11. Januar:

Hier findest du alle Regelungen, die ab dem 11. Januar 2021 in ganz Deutschland gelten.

Bayern hat einige Abweichungen zu den nationalen Änderungen, diese haben wir hier für dich zusammengefasst.

 

Kontaktbeschränkungen

Private Zusammenkünfte werden nur noch im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstandes und mit maximal einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person gestattet. Abweichend davon ist die Beaufsichtigung für Kinder unter 14 Jahren in festen, familiär oder nachbarschaftlich organisierten Betreuungsgemeinschaften zulässig, wenn sie Kinder aus höchstens zwei Hausständen umfasst.

 

 

Click & Collect jetzt möglich

Ab Montag ist "Click & Collect", also das Abholen zuvor bestellter Waren im Einzelhandel, erlaubt. Unter strikter Verwendung von Hygienekonzepten dürfen "Click-and-collect-" oder "Call-and-collect"-Leistungen – das heißt die Abholung online oder telefonisch bestellter Ware – angeboten werden.

 

Regelungen in Schulen und Kitas

Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen und ähnliches für Kinder bleiben geschlossen. Eine Notbetreuung wird eingerichtet. Die Schulen bleiben geschlossen, bis 31. Januar gibt es keinen Präsenzunterricht. Distanzunterricht wird in allen Schulen und Jahrgangsstufen eingerichtet. Eine Notbetreuung wird für Kinder der Jahrgangsstufen 1 bis 6 sowie für Schüler*innen der Förderschulen und Kinder mit Behinderungen angeboten. Eine Rückkehr zum Präsenzunterricht wird ab dem 31. Januar 2021 angestrebt, dafür werden die Faschingsferien gestrichen, um ausgefallenen Unterricht wieder aufzuholen.

 

Nächtliche Ausgangssperre gilt weiter

Die nächtliche Ausgangssperre gilt weiterhin für ganz Bayern. Von 21 bis 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb einer Wohnung untersagt.

 

Alle Regelungen zum Nachlesen gibt's hier

 

Online zur Impfung anmelden

Ab dem 11. Januar ist es auch möglich, online einen Termin zur Corona-Impfung auszumachen. Dazu muss man sich im Online-Portal  einen Account erstellen und kann sich so für eine Impfung registrieren. Anschließend wird man nach Priorität eingestuft und per E-Mail oder SMS über einen Impftermin informiert. Die ersten Impftermine werden ab dem 20. Januar vergeben. Die Vergabe der Impftermine orientiert sich an der Zugehörigkeit zu der jeweils aufgerufenen Prioritätengruppe. So wird sichergestellt, dass immer die besonders gefährdeten Menschen zuerst geimpft werden. Weiterhin kann man auch einen Termin telefonisch direkt bei dem jeweiligen Imofzentrum oder unter der 116 117 vereinbaren.

Alle Informationen rund um die Impfung gibt es hier

 

Wie Markus Söder bekannt gibt, haben sich seit dem Start der digitalen Impfplattform am Montag bereits 270.000 Menschen in Bayern für einen Corona-Impftermin angemeldet.

 

Diese Corona-Regelungen gelten weiterhin:

 

Ausgangssperre

Von 21 Uhr bis 5 Uhr ist der Aufenthalt außerhalb der Wohnung untersagt.
Ausnhamen sind:

  • eines medizinischen oder veterinärmedizinischen Notfalls oder anderer medizinisch unaufschiebbarer Behandlungen,
  • der Ausübung beruflicher oder dienstlicher Tätigkeiten oder unaufschiebbarer Ausbildungszwecke,
  • der Wahrnehmung des Sorge- und Umgangsrechts,
  • der unaufschiebbaren Betreuung unterstützungsbedürftiger Personen und Minderjähriger,
  • der Begleitung Sterbender,
  • von Handlungen zur Versorgung von Tieren oder
  • von ähnlich gewichtigen und unabweisbaren Gründen.

 
Ansonsten gilt die allgemeine Ausgangsbeschränkung.

Die triftigen Gründe die Wohnung zu verlassen, sind unter anderem:

  • die Ausübung beruflicher Tätigkeiten / Weg zur Arbeit und nach Hause
  • Arztbesuche / Tierarztbesuche
  • Besuch von therapeutischen Berufen und Kriseninterventionsdiensten
  • Einkaufen, einschließlich des Bedarfs für Weihnachten, sowie die Inanspruchnahme der nach der 9. BayIfSMV erlaubten Dienstleistungen
  • Besuchen eines anderen Hausstands unter Beachtung der aktuellen Beschränkungen
  • Begleiten von unterstützungsbedürftigen Personen und Minderjährigen, oder die Erledigung von Besorgungen für diese
  • Begleitung Sterbender und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen sowie die Teilnahme an Beerdigungen,
  • Teilnahme an Gottesdiensten
  • Sport und Bewegung an der frischen Luft, allerdings ausschließlich alleine, mit einer weiteren nicht im selben Hausstand lebenden Person oder mit Angehörigen des eigenen Hausstands und ohne jede sonstige Gruppenbildung
  • Handlungen zur Versorgung von Tieren
  • Ämtergänge
  • Schulwege

 

Alkoholkonsumverbot
Der Konsum von Alkohol in Innenstädten und sonstigen Orten unter freiem Himmel ist komplett untersagt. 
 
Alkoholische To-Go-Getränke
Innerhalb der öffentlichen Bereiche der Innenstadt wird die Abgabe von offenen alkoholischen Getränken zur Mitnahme ganztägig untersagt.
 
Versammlungen / Demonstrationen
Die Dauer von Versammlungen ist auf höchstens 60 Minuten beschränkt. Die Versammlungen finden ausschließlich ortsfest statt. Es sind keine Demonstrationszüge erlaubt.
 
Pflegeeinrichtungen und ähnliche Einrichtungen
Pro Bewohner ist ein Besucher pro Tag erlaubt: Alleridngs nur mit Corona Test und mit einer FFP2-Maske. Zudem sollen alle Mitarbeiter künftig zweimal wöchentlich getestet werden - nicht nur mit Schnelltests, sondern auch mit den zuverlässigeren PCR-Tests. Sofern es dennoch in einer Einrichtung zu einem Corona-Ausbruch kommt, sollen nicht-infizierte Bewohner nach Möglichkeit an andere Orte verlegt werden, etwa in Reha-Einrichtungen.
   
Gastronomie
Die Gastronomie bleibt geschlossen. Erlaubt sind die Abgabe und Lieferung von Speisen und Getränken zum Mitnehmen. 

 

Alle Infos und weitere Informationen gibt es hier.

 

 

Autor: 
kmk
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