Die Fürther Kärwa ohne Feuerwerk?

Schon 2019 äußerten Parteien und Vereine den Wunsch, die Fürther Kärwa nachhaltiger zu gestalten. Nun wird das Vorhaben konkreter.

Horst Müller, der Wirtschaftsreferent der Stadt Fürth, finden die Idee gut.

Jetzt sollen Pläne ausgeklügelt werden, wie man den ökologischen Fußabdruck der Michaelis-Kirchweih verringern kann. Dabei setzt man bei den kleinen Dingen wie Geschirr, Beleuchtung und Mülltrennung an.

Auch die Anreise der Schausteller ist ein wichtiger Punkt, da auch sie so umweltschonend wie möglich über die Bühne gehen soll. Laut Müller wären Schausteller, die selber auf Nachhaltigkeit achten, sehr willkommen und hätten eine größere Chance einen Platz auf der Kärwa zu bekommen. Es werden auch die Nachhaltigkeitskonzepte anderer Volksfeste unter die Lupe genommen.

Das Projekt steht noch in den Startlöchern und es gibt einiges zu klären, deshalb kann nicht alles bis zur nächsten Kärwa verwirklicht werden.

Nichtsdestotrotz ist schon ein entscheidender Schritt getan: Das traditionelle Abschlussfeuerwerk soll schon 2020 abgeschafft werden und stattdessen durch eine deutlich nachhaltigere Licht- und Lasershow ersetzt werden. Wo genau diese stattfindet ist noch unklar. Sicher ist, dass der Bereich des Stadttheaters und das Rathaus-Areal aufgrund von Platzmangel ausgeschlossen sind.

 

Autor: 
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