Die gruseligsten Orte Frankens

Halloween Special: Orte, die nichts für schwache Nerven sind!

Halloween steht an und du hast noch nichts vor? Wir haben für dich Orte in Franken gefunden, bei denen dein Blut in den Adern gefrieren wird! Statt der diesjährigen Party, geben dir diese sieben Gänsehaut-Hotspots ein richtiges Gruselfeeling.

1. Pottenstein

Die Sage dieses Ortes in Oberfranken hat es in sich. In einer Höhle in der fränkischen Schweiz soll ein grausamer Höhlenpöpel sein Unwesen treiben.
Legenden nach sollen junge Buben den Sonntagsgottesdienst geschwänzt haben, um heimlich im Wald zu spielen. Dort fanden sie einen lahmen Hasen. Die Buben fingen an das arme Tier zu jagen, bis es sich in einer Höhle verstecken konnte. Einer der Jungen betrat die Höhle. Plötzlich hörte man einen schrecklichen Schrei und die anderen Jungs rannten nach Hause. Als die Eltern bei der Höhle ankamen, fanden sie den Buben zerfleischt auf dem Boden. Der Höhlenpöpel soll ihn getötet haben und soll sich in einen lahmen Hasen verwandelt haben, um seine Opfer anzulocken. Seitdem trägt die Höhle den Namen „Hasenloch“.

 

2. Der Oschenberg

In Oberfranken gibt es einen weiteren Ort, der von Personen, die an Sagen und Legenden glauben, lieber mit Respekt behandelt werden sollte: der Oschenberg. Er soll angeblich verflucht sein.
Vor der Zeit des Christentums soll dort eine germanische Kultstätte gestanden haben, jedoch wurde diese durch Karl den Großen zerstört. Mit seinem letzten Atemzug verfluchte der älteste Priester diesen Ort. Alle Kapellen, die seither auf dem Berg erbaut wurden, standen dort nicht lange. Entweder sie wurden durch einen Brand zerstört oder stürzten von selbst ein. Die Legende besagt, dass das Leuten von Glocken auf diesem Berg Unheil über die Christen der Umgebung bringt.

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3. Ipsheim

In der Burg Hoheneck (Ipsheim) wohnte vor langer Zeit eine verwitwete Gräfin, die verliebt in einen Nürnberger Burggrafen war. Da die Kinder der Verbindung im Weg standen, tötete sie den Jungen und das Mädchen. Als der Burggraf sie trotzdem nicht heiraten wollte, nahm sie sich das Leben und wandelt seitdem in einem weißen Gewand durch die Burg. Es wird erzählt, dass dort viele Jahre ein Gemälde der Witwe hing, das nachts jedoch nur eine leere Leinwand zeigte.

 

4. Der Uhlberg

In der Nähe von Treuchtlingen steht eine Kirchenruine. Im Jahr 1466 wurde dort eine Kirche erbaut, die jedoch 1525 entheiligt wurde. Seitdem soll die Ruine auf dem Uhlberg öfter der Versammlungsort einer Sekte gewesen sein. Außerdem soll dort auch der Geist einer Frau nachts sein Unwesen treiben. Es soll Zeugen geben, die seltsame Geräusche in den Gemäuern vernommen haben. Zudem gibt es überall Blutspuren und Drudenfüße, die auf Opferungen und Rituale hinweisen.
Den nächsten Vollmond ist übrignes genau an Halloween!
 

Da die Ruine nicht leicht zu finden ist, hier eine kleine Wegbeschreibung: Du musst von Treuchtlingen Richtung Heidenheim fahren und nach 4 km nach Freihardt abbiegen. Nach einem Kilometer links abbiegen nach Dökkingen und sofort wieder links zu den Siebeneichenhöfen. Wenn du den Berg hoch wanderst, kannst du rechts von dir das Forsthaus und die verrufene Kirchenruine sehen.

5. Weißenburg

Der Römerbrunnen bei Weißenburg, trägt seinen Namen durch einen Doppelmord, der sich dort ereignet hat. Südöstlich der Stadt soll sich eine römische Kohorte aufgehalten haben. Ein Soldat hat ein junges germanisches Mädchen und ihren Vater erstochen und im Wald vergraben. Seitdem wurde immer wieder eine weiße Gestalt gesichtet, die durch den Wald geistert und nach ihrem Vater sucht.
 

6. Pappenheim

Im Pappenheimer Kloster ereignen sich seltsame Dinge. Bei einem Besuch des Bayrischen Fernsehens ist, während des Drehs, mehrmals der Strom ausgefallen, obwohl mit der Technik alles in Ordnung war. Außerdem sind auch heute noch aus dem Nichts Schritte zu hören, es verschwinden  immer wieder Gegenstände vom Altar und nachdem es nachts ab und zu Kracht, liegen morgens Gegenstände auf dem Boden.

Aber wer könnte dafür verantwortlich sein? Man munkelt, dass es sich um den Geist der Gräfin Anna Ursula zu Pappenheim handle. Sie hatte während des 30-jährigen Krieges eine Liaison mit einem Bauernsohn und wurde deshalb von ihrer Familie ins Kloster verbannt. Als die Schweden in Pappenheim einfielen, flüchtete sie aus Angst auf das Dach. Der weitere Verlauf der Geschichte ist unbekannt und es wurde kein Leichnam gefunden.

7. Landkreis Forchheim

Der Sagen und Legenden nach, war die Ehrenbürg, auch „Walberla“ genannt, eine heidnische Kultstätte und ein Refugium für Dämonen und Hexen. Das war auch der Grund warum die Einwohner rund um den Berg drei Kreuze an die Türen ihrer Häuser und Ställe zeichneten. Diese sollten sie gegen das Böse schützen. Es wird erzählt, dass die Heilige Walburga die Hexen dazu gezwungen hätte, auf dem Berg beim Bau einer Kapelle zu helfen. Im Gegenzug dürfen sie während der Walpurgisnacht ihr Unwesen treiben.

 

Noch mehr gruselige Orte findest du bei den LOST PLACES FRANKEN!

 

Autor: 
kmk
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