Diese WhatsApp-Alternativen könnten für dich in Frage kommen

Wir zeigen dir vier Alternativen zu WhatsApp auf!

Erst kürzlich berichteten wir über WhatsApps neue Nutzungs- und Datenschutzbestimmungen. Wer nicht zustimmt, kann ab dem 08. Februar 2021 kein WhatsApp mehr nutzen. Ohnehin gibt es einige Alternativen zu WhatsApp, die deutlich sicherer mit den Daten ihrer Nutzer und Nutzerinnen umgehen. Der große Haken ist und bleibt allerdings, dass die Alternativen im Vergleich zu WhatsApp kaum genutzt werden. Denn was hilft dir ein sicherer Messengerdienst, wenn du damit niemandem schreiben kannst? Nichtsdestotrotz stellen wir dir hier einmal vier Alternativen zu WhatsApp vor.

 

1. signal

Womöglich der sicherste Messengerdienst auf dem Markt. Edward Snowden persönlich empfiehlt die Nutzung von Signal. Die Verschlüsselung ist stark und sicher, mit einem Klick kannst du Nachrichten unwiderruflich "zerstören". Sogar WhatsApp schaut sich das eine oder andere bei Signal ab, beispielsweise das Protokoll zur verschlüsselten Übertragung von Nachrichten. WhatsApp allerdings ist nicht Open Source (Software, deren Quelltext öffentlich ist und von Dritten eingesehen, geändert und genutzt werden kann), deshalb kannst du dir nicht sicher sein, dass der Dienst nicht irgendwo ein Schlupfloch zum Eigennutz verbaut.

 

Signal ist für Android sowie iOS verfügbar und ist kostenlos.

 

2. threema

Der Messengerdienst Threema stammt aus der Schweiz. Dort sollen auch die Server stehen, dadurch soll Sicherheit und Datenschutz gewährleistet werden. Auch Threema ist ein Open Source-Produkt. Im Gegensatz zum Rest der Welt ist der Dienst in Deutschland sogar einigermaßen weit verbreitet. Leider ist die Software nicht gratis und kostet immerhin vier Euro. Aber das Geld dürfte für den nötigen individuellen Schutz eigentlich drin sein, oder?

 

Threema ist für Android sowie iOS verfügbar.

 

3. Telegram

Wie bei WhatsApp und Signal gibt es bei Telegram eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, sodass Neugierige keinen Zugriff erhalten können. Telegram ist nicht komplett Open Source, hat aber eine deutlich höhere Nutzerzahl als beispielsweise Signal. Darüber hinaus funktioniert der Dienst auch am PC und auf dem Tablet und ist damit genauso flexibel in der Handhabung wie WhatsApp.

 

Sich selbst zerstörende Nachrichten findest du hier auch. Bei Telegram hast du zudem die Möglichkeit, dich in riesige Gruppen mit mehreren Hunderttausenden von Menschen zusammen zu tun. Wo Licht ist, ist aber immer auch Schatten, denn Telegram ist leider auch ein Gruppen-Einfallstor für Querdenker und ähnliche Gruppierungen.

 

Telegram ist für Android sowie iOS verfügbar und ist kostenlos.

 

4. Element

Element ist ein Open Source-Messenger für das Matrix-Projekt und verspricht besonders viel Datensicherheit. Wem das Matrix-Netzwerk gar nichts sagt: Dieses Netzwerk unterstützt verschiedene Formen der Kommunikation wie IRC- oder auch XMPP-Chats sowie sichere Videotelefonie mit Ende-zu-Ende-Verschlüsselung. Der Messenger ist auf so gut wie jeder Plattform nutzbar.

 

Autor: 
jk
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