Endlich geht es los! Der Spatenstich zur Dauerwelle in Nürnberg

Surfer aufgepasst: Die Welle kommt nach Nürnberg!

Beim Spatenstich für die Surferwelle weht ein Hauch von Hawaii über das Ufer der Pegnitz. Wenn alles glatt läuft, dann können die ersten Sportler im Mai 2021 die stehende Welle reiten. Für diesen besonderen Moment waren sogar Ministerpräsident Markus Söder und Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König vor Ort.

 

Nach 9 Jahren kommt die Welle

Seit neun Jahren machen sich Surfbegeisterte für den Bau einer sogenannten "stehenden Welle" in Nürnberg stark. Um eine derartige Surferwelle auch an der Pegnitz erzeugen zu können, muss in der Nähe der Stadtgrenze zu Fürth ein rund 60 Meter langer Kanal parallel zum Flusslauf gebaut werden. Dort ist im Flussbett ein spezielles Wehr installiert. Wird es angehoben, bildet sich eine stehende Welle. Vorbild für das 2,5 Millionen Euro teure Vorhaben ist die Eisbach-Welle in München. Die Nürnberger Dauerwelle sei die erste von einem Verein betriebene Fluss-Surfanlage in Deutschland, sagte Vereinsvorstand Thorsten Keck vom Nürnberger Dauerwelle e.V. Doch auch Nichtmitglieder sollen die Sportanlage zu bestimmten Zeiten nutzen können.

 

Söder und König zeigen sich zufrieden

Ministerpräsident Markus Söder sagte über die Welle: "Das Projekt macht Nürnberg auch als Studentenstadt attraktiver, weil viele junge Menschen diese Sportart sehr gerne betrieben", auf die Frage, ob er selbst auch surfen würde, antwortete er zwinkernd: „Ich schaue wahnsinnig gerne zu, aber überlasse das Surfen anderen“. Oberbürgermeister Marcus König äußerte sich zu dem Mehrwert der Welle: "Das ist ein riesen Mehrwert, weil natürlich das auch für die hiesige Wirtschaft und den hiesigen Tourismus ein ganz klares Signal ist, wir sind eine Stadt die viel von jungen Leuten besucht wird und das unterstreichen wir hiermit." Also bald heißt es: Auf die Bretter, Fertig, Los!

Dauerwelle Söder König

Halten die "Dauerwelle" für einen großen Mehrwert in Nürnberg, Ministerpräsident Markus Söder und Oberbürgermeister Marcus König (r.).

 

Autor: 
sb
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