Kulturhauptstadt der Herzen: Nürnberg

Fünf Städte haben um den Titel gekämpft – Chemnitz wurde nun zur Europäischen Kulturhauptstadt 2025 gewählt.

Seit 2017 haben sich die fünf Bewerber-Städte auf diesen Tag vorbereitet - auch Nürnberg war dabei. Nun ist die Entscheidung gefallen: Chemnitz ist Europäische Kulturhauptstadt 2025.
Ursprünglich hatten sich neben den fünf Finalisten Hannover, Hildesheim, Chemnitz, Magdeburg und Nürnberg auch noch die Städte Dresden, Gera und Zittau beworben, die schieden allerdings bereits in der ersten Runde im Dezember 2019 aus.

Die fünf anderen Städte reichten Bewerbungsbücher ein, außerdem gab es mehrere digitale Stadtbesuche. Nach den finalen digitalen Präsentationen am 26. und 27. Oktober gab die Jury heute im Livestream ihr Votum bekannt. Public-Viewing-Veranstaltungen wurden aufgrund der Corona-Pandemie in keiner Bewerberstadt durchgeführt.

 

 

 

Chemnitz' Bewerbung

 

"Wir wollen all die Leute und Orte sichtbar machen, die man nicht sieht und damit auch ein Chemnitz, das in Europa - noch - keiner auf dem Schirm hat", so Jenny Zichner vom Bewerbungsteam, laut ndr. Mit kulturellen Mitteln Gräben überwinden, wieder miteinander ins Gespräch kommen, eine aktive und demokratische Stadtgesellschaft werden - das waren die Ziele hinter dem Bewerbungsprozess.


Chemnitz ist nun offiziell die Europäische Kulturhauptstadt 2025, herzlichen Glückwunsch!

Nürnbergs Bewerbung

 

Auch Nürnberg war dabei: Unter dem "Past Forward" reichte Nürnberg Ende des letzten Jahres seine Bewerbung ein – der Hintergrund: Die Vergangenheit soll mit der Zukunft verbunden werden. Der ndr berichtet: "Nürnberg ist eine diverse Stadt. Es gibt unglaublich viel kreatives Potenzial", so der Leiter des Bewerbungsbüros, Hans-Joachim Wagner. Das sollen die mehr als 60 geplanten Projekte im Kulturhauptstadtjahr zeigen. "Deshalb ist es wichtig, dass Nürnberg den Titel bekommt, um sich noch mal selbst zu finden und neu zu erfinden"
 

Wie geht es nun weiter?

 

Formal muss die Kulturhauptstadt bis Ende 2020 von der Kultusministerkonferenz ernannt werden.

Bis 2025 sollen nun vielfältige kulturelle Spitzenleistungen in Chemnitz realisiert werden. Unter anderem nennt die Oberbürgermeisterin der Stadt, Barbara Christa Ludwig das sogenannte "3000 Garagenprojekt", wo diverse Künstler über 3000 Garagen innerhalb der Stadt gestalten sollen.

 

 

Auch wenn Nürnberg nun nicht zur Europäischen Kulturhauptstadt gewählt wurde, ist die Franken-Stadt trotzdem der Sieger unserer Herzen!

 

 

Autor: 
nh
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