Schlafen unter freiem Himmel!

So erlebst du das ultimative Abenteuer

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Einfach mal wegfahren und die Natur genießen. In dem Fall gibt es vor allem im Sommer nichts Besseres als Campen zu gehen, weit entfernt von irgendwelchen Zeltplatzgebühren und nervigen Mitcampern. Doch so leicht ist das nicht, denn offiziell ist Wildcampen in Sachsen verboten. Aber auch hier gibt es die eine oder andere Ausnahme.

 

Augen offen halten

Wie immer gilt: Erlaubt ist, wo kein ausdrückliches Verbot ausgesprochen wird. Auch beim Wildzelten. Deshalb solltest du dich immer nach Hinweisschildern umsehen. Wirst du nicht fündig – dein Glück!

 

Ab in den Norden

Ganz Deutschland ist von dem Wildcamping-Verbot betroffen. Ganz Deutschland? Nein! Ein paar unbeugsame Bundesländer hören nicht auf dem Gesetz Widerstand zu leisten.

Die Rede ist von Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Hier wird dir eine Nacht in freier Natur erlaubt, vorausgesetzt du bist nicht motorisiert unterwegs - also ohne Auto, Motorrad und Co. Davon ausgenommen sind Naturschutzgebiete. Hier besteht ein grundsätzliches Verbot.

Fragen kostet nix

Vielleicht nicht der erstbeste Tipp, dafür aber der sicherste. Klar: Auf fremden Grundstücken hast du als Camper nichts verloren. Außer: Du fragst den Besitzer nach seiner Erlaubnis. Deshalb einfach mal beim Förster oder Bauern um die Ecke nachfragen. Vielleicht klappt es ja.

 

Campen ist nicht immer gleich campen

Warum nicht mal ohne Zelt? Ist vielleicht riskanter, dafür aber erlaubt. Also schnapp dir deine Isomatte, deinen Schlafsack und los geht’s. Dabei steht es dir sogar frei, eine wasserdichte Plane aufzuspannen, so schützt du dich zusätzlich vor Regen, Hagel und Co. Das Ganze nennt sich übrigens „biwakieren“ und heißt nicht mehr als: Schlafen unter freiem Nachthimmel.

 

Hier ist Wildcampen sogar legal

Wer hier in freier Wildnis campen möchte, der booft im Elbsandsteingebirge. Das Boofen bezeichnet eine sehr naturnahe Übernachtung und hat sich vor allem unter Bergsteigern zu einer uralten Tradition entwickelt. Hier schläft man z.B. in kleinen Höhlen. Die Möglichkeit dazu hast du an insgesamt 57 gekennzeichneten Orten. Doch, ganz wichtig: Auch hier gibt es klare Regeln. Da es sich bei der Umgebung um einen Nationalpark handelt, ist etwa das Anzünden eines Feuers grundsätzlich verboten.

 

Autor: 
m.braun
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