So entlarvst du Fake-Shops im Internet!

Gütesiegel sind nicht gleich Gütesiegel? AGBs sind wirklich mehr als nur ein nerviger Text? Wir haben die ultimativen Tipps, um den Überblick im World Wide Web-Dschungel zu behalten!

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Black Friday, Cyber-Monday, Weihnachtszeit - eigentlich gibt es für Online-Händler zum Jahresende immer Gründe neue Angebote ins Rennen zu schicken und doch ist nicht alles Gold was glänzt! Frei nach "Kleider machen Leute" reihen sich unter viele sichere Shops eben auch einige Betrüger, die auf den ersten Blick kaum von den anderen zu unterscheiden sind. Wir haben dir die verschiedenen Alarmmerkmale aufgelistet!

 

   


 

 

Vorkasse als einzige Bezahlmöglichkeit

 

Wenn dir bei einem Online-Shop am Ende nur die Option Vorkasse zum Bezahlen vorgegeben wird, dann brich die Bestellung ab. Auch wenn am Anfang alle normalen Optionen angezeigt werden und nur beim Abschluss der Bestellung nicht mehr, handelt es sich in den meisten Fällen um einen Fake-Shop.

 

 

Kontaktangaben und Website-Adresse wirken komisch

 

Es gibt kaum Angaben zur Erreichbarkeit und das Impressum ist unvollständig? Dann such lieber auf einer anderen Seite weiter. 

Im Impressum muss immer eine Postadresse, eine E-Mail-Adresse, ein Vertretungsberechtigter und eine Handelsregisternummer stehen. Letztere lässt sich hier nachschauen. Falls man auf Nummer sicher gehen möchte, schaut man sich einfach mal die Postadresse bei Google StreetView an, das bringt noch mehr Klarheit.

Ein weiteres Anzeichen für eine Betrugsseite ist eine erweiterte Webadresse z.B. ".de.net." oder wenn die angegebene Kundenhotline nicht erreichbar/ vergeben ist. Links neben der Webadresse sollte immer ein geschlossenes Schloss zu sehen sein. 

 

 

Gütesiegel und AGBs überprüfen

 

Sollte man gar keine Ahnung über aktuelle Siegel haben, dann schaut man zuerst hier nach. Werden echte Gütesiegel auf einer vermeintlichen Fake-Seite verwendet, sind diese nie verlinkt. Gütesiegel sind nur echt, wenn man auf diese klicken kann und direkt zum Zertifikat weitergeleitet wird. 

AGBs am Ende jeder Bestellung sind zwar lästig, aber ist einmal der Fake-Verdacht da, sind sie durchaus hilfreich. Gibt es gar keine AGBs sollte man schon stutzig werden. Sind diese in schlechten Deutsch, lässt man lieber die Finger davon.

 

 

Zu schön um wahr zu sein

 

Man sollte sich nie nur auf Kundenbewertungen eines Shops verlassen, vor allem wenn diese ausschließlich positiv sind. Ist der Preis auch noch um ein Vielfaches günstiger als bei normalen Anbietern, müssen spätestens jetzt die Alarmglocken läuten. 

Manche Produkte gibt es gar nicht Online zu kaufen oder nur für kurze Zeit. Werden diese dennoch angeboten, sollte man sich beim richtigen Hersteller Infos über den aktuellen Verkaufsstand holen.

 

 

Sichere Shops haben auch Fallen

 

Über sichere Anbieter wie Amazon oder Ebay ist man theoretisch unter dem Schutz der AGBs gestellt. Allerdings nur so lange, wie man auch die Bestellung über diese Seiten abschließt. Falls dir Anbieter eigene Mailadressen zum Datenaustausch anbieten (über große Online-Shops), gehe nicht drauf ein. Sobald du mit den Personen privat verhandelst, fällt dein Schutz durch die AGBs weg. 

 

Autor: 
M.Czura
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