Urlaub 2020

Was geht? Und was nicht?

Achtung, Achtung!

Die sächsischen Corona-Schutzmaßnahmen werden nach und nach gelockert. 

weiter abstand halten

 

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Hier die wichtigsten Infos, zum Thema REISEN. 

 

Aktuell besteht noch bis 14. Juni 2020 eine weltweite Reisewarnung für alle touristischen Reisen ins Ausland.

 

Die FTI GROUP ist mit ihren touristischen Marken einer der größten Reiseveranstalter Europas.

Wir hatten den Geschäftsführer Ralph Schiller bei uns zum Interview.

 

 

 

 

 

Wie Urlaub 2020 aussehen könnte?

 

Urlaub im europäischen Ausland

Die Grenzen zur Niederlande und Luxemburg sind vollständig geöffnet.

Der Holland-Urlaub wird wieder möglich. Schon jetzt öffnen stufenweise Bungalowparks ihre Tore, und es werden auch wieder Ferienwohnungen vermietet. Ab dem 1. Juli sollen dann alle Campingplätze und Ferienparks wieder voll geöffnet werden. Die sanitären Einrichtungen werden ab 1. Juli auch an Stränden und in Naturparks wieder geöffnet. Museen dürfen ab 1. Juni wieder Besucher empfangen - vorausgesetzt, sie melden sich vorher online an. Auch Restaurants, Cafés, Strandpavillons und Kneipen dürfen jeweils maximal 30 Gäste bewirten. Ab Juli sind dann bis zu 100 Gäste erlaubt.

 

An den Grenzen nach Österreich, in die Schweiz und nach Frankreich gibt es Lockerungen. Eine Einreise aus bestimmten Gründen ist möglich (dafür muss vorab ein Formular ausgefüllt werden). Das gilt zum Beispiel für Menschen, die ihren Lebenspartner oder Verwandte besuchen wollen. Auch Besitzer von Grundstücken, Schrebergärten sowie von Landwirtschafts-, Jagd- oder Forstflächen können passieren. Urlaub, Einkaufen oder Tanken sind als Gründe aber nicht ausreichend. Kontrollen soll es noch stichprobenartig bis mindestens Mitte Juni geben.

Vieles spricht dafür, dass Urlauber ab Mitte Juni in Österreich anreisen dürfen. Hotels und Beherbergungsbetriebe in Österreich können ab 29. Mai wieder öffnen. Auch die Grenzen zur Schweiz sollen am 15. Juni wieder öffnen, Beschränkungen der Bewegungsfreiheit im Land gibt es nicht. In Frankreich sollen bis Ende Juni so viele Sehenswürdigkeiten wie möglich wieder öffnen können. Die Regierung will dazu in der Woche des 25. Mai einen Zeitplan vorlegen. Bei weltberühmten Sehenswürdigkeiten wie dem Eiffelturm ist noch unklar, wann er wieder für Touristen zugänglich wird. Große Museen wie der Louvre in Paris werden ihre Türen wohl nicht vor September öffnen. Kleinere Museen dürfen schon wieder Besucher empfangen. Cafés und Restaurants in Frankreich könnten ab dem 2. Juni in den Regionen wieder öffnen, in denen das Virus weniger verbreitet ist. Sommerurlaub, so hofft die Regierung, soll im Land ab Juli möglich sein - zumindest für die Franzosen.

 

Kontrollen zu Dänemark und Belgien werden weiter fortgeführt. Alle nicht zwingend notwendigen Einreisen in die Länder sind verboten, gleiches gilt für Reisen ins Ausland. Von der dänischen Entscheidung dürften auch die Reisen vieler Schweden-Urlauber abhängen. Denn wer beispielsweise mit dem Auto nach Schweden reisen möchte, der fährt in der Regel über Dänemark. Eine Alternative kann die Anreise per Fähre etwa von Kiel, Rostock oder Travemünde sein, die weiterhin fahren. Flüge aus Deutschland in Richtung Stockholm oder Göteborg gibt es momentan kaum und wenn, dann lediglich aus Frankfurt. Darüber hinaus besteht in Schweden bis vorläufig zum 15. Juni ein Einreiseverbot - dies gilt jedoch nicht für Länder der EU und der Europäischen Freihandelszone.

 

Die Grenzen nach Tschechien und Polen bleiben vorerst geschlossen. Allerdings stellt die polnische Regierung in Aussicht, die Grenzen am 15. Juni wieder zu öffnen. In Tschechien gibt es noch keinen festen Fahrplan für die Wiederbelebung des Tourismusgeschäfts.

 

Slowenien, das kleine EU-Land zwischen Alpen und Adria will EU-Bürgern möglichst bald die Einreise ohne Corona-Tests und Quarantäne-Auflagen ermöglichen. Vor allem für Urlauber aus Deutschland, die mit dem eigenen Wagen nach Kroatien fahren wollen, wäre das eine große Erleichterung, denn ihr Urlaubsziel wird hauptsächlich über Slowenien erreichbar. Das Land verfügt selbst über einen 46 Kilometer langen Abschnitt an der Adria mit gut ausgebauter touristischer Infrastruktur. Hotels mit weniger als 30 Zimmern dürfen seit dem 18. Mai wieder öffnen. Für größere Bettenburgen gibt es diesbezüglich noch keine Entscheidung. Für den Strandbetrieb gelten noch Einschränkungen: Man darf zwar schwimmen und surfen, nicht aber am Strand in der Sonne liegen.

 

Griechische Strände geöffnet. Wenn alles gut geht, sollen ab Juli auch wieder ausländische Touristen nach Griechenland kommen. Die Strandbetreiber müssen aufpassen, dass es nicht zu voll wird. Erlaubt sind maximal 40 Personen pro 1000 Quadratmeter Strandfläche. So hat rechnerisch jeder Besucher 25 Quadratmeter Strand für sich. An den Strandbars sind Ouzo und Bier gestrichen. Alkohol darf nicht verkauft werden. Strandleben funktioniert auch mit Corona-Regeln. So soll das auch sein, wenn ab dem 1. Juli wieder Touristen aus dem Ausland an griechische Strände kommen können. Dieses Datum peilt die griechische Regierung an.

 

Bella Italia öffnet ab dem 3. Juni seine Grenzen. Die Pflicht zur Quarantäne fällt pünktlich zum Beginn der Urlaubssaison weg. Auch alle Deutschen können damit ab sofort ihren Sommerurlaub in Italien planen. Sie müssen sich aber auf einige Regeln einstellen, die mit den nun gültigen Öffnungen verbunden sind. Generell gilt eine Abstandsregel, überall sollen die Menschen einen Meter Distanz voneinander halten, in Südtirol sind sogar zwei Meter empfohlen. Mundschutz muss in Geschäften, in Bussen und Bahnen getragen werden, auch in Bars und Restaurants - aber nicht während man am Tisch sitzt. Vieles ist also ähnlich wie in Deutschland. Am Strand sollen die Sonnenliegen eineinhalb Meter auseinander stehen. Wer am Strand spazieren geht, für den empfiehlt die Regierung, einen Mundschutz zu tragen - verpflichtend ist es nicht. Für all diese nationalen Regeln gilt aber: Sie können von den einzelnen Regionen noch verschärft werden.

 

Einen Spanien-Urlaub sollte man für den Frühsommer noch nicht buchen. Die Regierung in Madrid bekräftigte, dass man frühestens ab Ende Juni mit einer weitgehenden Grenzöffnung für Touristen rechnen könne. Selbst den Spaniern werde es bis dahin verboten bleiben, in andere Regionen des Landes zu reisen.

Bereits Ende Juni wollen die Balearen deutsche Touristen testweise ins Land holen. Auch die Kanaren verfolgen einen ähnlichen Plan. Wenn die Versuchsreisen funktionieren, könnte im Juli der klassische Tourismus wieder vorsichtig hochgefahren werden. Teneriffa, Gran Canaria und Co. wollen keine Urlauber hereinlassen, die nicht nachweisen können, coronavirusfrei zu sein. Neben einem Corona-Test im Heimatland der Urlauber möchte die Kanaren-Regierung ein weiteres Kontrollinstrument ausprobieren: einen digitalen Gesundheitspass in Form einer Handy-App.

 

Weniger düster sehen die Aussichten auf einen Sommerurlaub in Portugal aus. Um zu retten, was zu retten ist, will sich Portugal nun schrittweise für ausländischen Tourismus öffnen. Der Hotelverband AHP teilte zuletzt mit, dass Mitte Juli die meisten Hotels wieder offen sein könnten. 

 

Die Türkei lockert schrittweise die Corona-Maßnahmen und bereitet sich auf eine Öffnung für den Tourismus vor. Inzwischen gelten nur noch Reisebeschränkungen für 15 statt wie zuvor für 31 Städte und Provinzen. Ende Mai will das Land den inländischen Reiseverkehr aufnehmen, für Juni hofft es auf internationale Urlauber.

 

Zypern führt zurzeit Verhandlungen mit Israel und Griechenland über eine baldige Wiederaufnahme der Flüge für Urlauber. Bei einer Einigung können Israelis und Griechen nach Zypern fliegen, ohne anschließend 14 Tage lang in Quarantäne bleiben zu müssen. Die größere Frage bleibt jedoch, welche Regelungen für die Länder gelten, aus denen die meisten Touristen stammen: Großbritannien und Deutschland. Denn der quarantänefreie Rückflug muss auch gesichert sein, heißt es aus Regierungskreisen.

 

In Kroatien gelten seit dem 9. Mai gelockerte Einreisebestimmungen. Demnach dürfen Ausländer mit drei Begründungen die Grenze ohne Corona-Test und ohne Quarantäne-Auflagen passieren: Wenn sie eine Immobilie oder ein Boot in Kroatien besitzen, wenn sie zu einem Begräbnis reisen oder wenn sie über die Einladung eines Unternehmens verfügen und an ihrer Einreise ein wirtschaftliches Interesse besteht. Eine informelle Weisung des Innenministeriums hält fest, dass die letzte Bestimmung auch für Urlauber gilt, die eine Unterkunft in Kroatien gebucht haben.

 

Bulgarien, das Urlaubsland am Schwarzen Meer rüstet sich für eine Sommersaison unter Corona-Auflagen. An den langen Badestränden stehen die Liegestühle bereits in großen Abständen. Dosierspender mit Desinfektionsmitteln sollen zum Standard gehören. Die Hotels hielten bereits coronabedingte Maßnahmen ein und könnten nun heimische Touristen aufnehmen. Wann ausländische Einreisen wieder möglich sind, ist noch unklar.

 

Ägypten hat für Urlauber aus dem Ausland die Grenzen nach wie vor dicht. Es ist weiter unklar, wann an Ferienorten wie Hurghada und Scharm al Scheich wieder Normalität einkehrt.

 

Die Quarantäne-Regel

Die Regelung, dass aus dem Ausland nach Deutschland zurückkehrende Reisende für 14 Tage in Quarantäne müssen, wird nach und nach aufgehoben. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt.

In Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen gibt es schon jetzt keine Quarantäne für Menschen aus EU- und Schengen-Ländern sowie Großbritannien mehr. Das Saarland folgte am 18. Mai. Auch andere Länder kündigten baldige Änderungen an. In Niedersachsen hatte das Oberverwaltungsgericht die generelle Quarantänepflicht bereits zuvor gekippt.

 

Urlaub inNerhalb Deutschlands

In Nordrhein-Westfalen hat der Tourismus bereits am 11. Mai mit den Öffnungen von Campingplätzen, Ferienwohnungen und Ferienhäusern begonnen, in Sachsen-Anhalt werden die Hotels zunächst nur für Gäste aus dem eigenen Bundesland öffnen.

 

Gaststätten, Hotels und Pensionen sowie Hotels und Beherbergungsbetriebe in Sachsen & Thüringen dürfen wieder öffnen, wenn Hygiene- und Schutzvorschriften eingehalten werden. Die zuständige kommunale Behörde kann das Hygienekonzept auf seine Einhaltung überprüfen. Auch der Betrieb von Einzelhandelsgeschäften ist wieder ohne Reduzierung der Verkaufsfläche erlaubt. 

Schleswig-Holstein hat das Einreiseverbot für Touristen aufgehoben. Betreiber von Ferienwohnungen und Restaurant-Inhaber in Schleswig-Holstein dürfen ab sofort unter Auflagen Gäste empfangen. Auch Hotels dürfen wieder öffnen, auch mit gastronomischen Angeboten. Voraussetzung sind auch hier die Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln. Allerdings begrenzt Schleswig-Holstein den Tagestourismus. Dies betrifft die Nordsee-Inseln (Sylt) und - Halligen, sowie St. Peter-Ording. Rund um Himmelfahrt und Pfingsten dürfen keine Tagesgäste diese Orte betreten. Der Timmendorfer Strand darf hingegen auch für einen Kurztrip besucht werden.

Zuvor war in Mecklenburg-Vorpommern eine stufenweise Aufhebung der Corona-Maßnahmen im Tourismus-Sektor angekündigt worden. Schon in der Woche vor Pfingsten sollen auch Auswärtige wieder Urlaub an der Ostsee machen dürfen. Gaststätten sind unter strikten Hygieneauflagen für Einheimische bereits geöffnet. Laut Ministerpräsidentin Schwesig sollen ab dem 18. Mai Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen öffnen. Zum 25. Mai solle dann das seit Mitte März geltende Einreiseverbot für Touristen aus anderen Bundesländern aufgehoben werden.

Auch in Niedersachsen wird mit einem mehrstufigen Plan der Tourismus wieder angeschoben. Ab dem 25. Mai dürfen Hotels, Pensionen und Jugendherbergen touristisch genutzt werden. Zwischen dem Ende einer Buchung und dem Beginn einer neuen müssen aber sieben Tage liegen. Gaststätten dürfen seit dem 11. Mai unter Auflagen öffnen.

In Bayern dürfen die Hotels ab 30. Mai wieder Touristen beherbergen, Gaststätten dürfen schon ab 18. Mai ihre Außenbereiche öffnen, Innenräume von Speiselokalen ab 25. Mai.

 

VORSICHT: Wenn es in einzelnen Landkreisen zu einer hohen Anzahl von Neuinfektionen kommt, kann eine Öffnung von Gaststätten und anderen Einrichtungen auch untersagt sein.

 

Die Lage außerhalb Europas

Für Europäer gilt seit Mitte März beispielsweise ein Einreisestopp in die USA. Am 21. April hat US-Präsident Trump die gesamte Einwanderung in die USA zunächst für 60 Tage ausgesetzt. Unter anderem Israel, Australien, Brasilien und Indien haben ihre Grenzen für Ausländer weitgehend geschlossen. In anderen Ländern gelten Einreiseverbote für Reisende aus Risikogebieten oder strenge Quarantäne-Vorschriften nach der Einreise. Im Einzelnen informieren die Internetseiten der Botschaften.

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Autor: 
JJ
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