Zahnärzte hassen dieses Geheimnis

Dieses Hausmittel hält dich rundum gesund!

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Unser Mund ist die Eintrittspforte in unseren Körper. Wie auch der Flur in unserem Haus, sammelt sich der Schmutz von draußen und wird – wenn nicht geputzt wird – in unser ganzes Haus getragen. Das Ölziehen, auch Oil-pulling genannt, ist eine alternativmedizinische, ayurvedische Methode, bei der Du Deinen Mund mit Pflanzenöl spülst. Das soll dem Mund Giftstoffe entziehen und viele Krankheiten heilen oder lindern. Ölziehen leistet nicht nur einen großen Beitrag zu Deiner Mundhygiene, sondern soll sogar den gesamten Organismus entgiften. Halb Hollywood schwört auf den Detox Trend der Ölziehkuren.

 

Was ist Ölziehen und wie funktionierts?

 

Das Ölziehen ist einfach. Ein Ersatz für das Zähneputzen ist es allerdings nicht!

  1. Wähle ein hochwertiges pflanzliches Öl, z. B. Olivenöl oder Kokosöl. Ein idealer Zeitpunkt für das Ölziehen ist morgens gleich nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen.
  2. Nehme einen Esslöffel von dem Öl in den Mund und spüle damit für etwa 3 bis 15 Minuten kräftig deine Mundhöhle. Ziehe das Öl dabei durch die Zahnzwischenräume. Anfangs kannst du gerne während des Ölziehens Pausen einlegen.
  3. Anschließend spuckst du das Öl auf ein Tuch und entsorgst  es im Hausmüll. Achtung: Das Öl niemals herunterschlucken! Durch das Spülen im Mund bekommt es eine weißliche Farbe.
  4. Anschließend den Mund mit warmem Wasser nachspülen und die Zähne wie gewohnt putzen.

Gegen was hilft ölziehen

 

Hier ist eine Liste mit Beschwerden, auf die sich das Ölziehen (teilweise nur Erfahrungen zufolge) besonders positiv auswirken kann:

  • Zahnfleischentzündungen
  • Zahnschmerzen
  • Mundgeruch
  • Mundtrockenheit
  • Rissige Lippen
  • Kopfschmerzen
  • Bronchitis und grippale Infekte
  • Magenschleimhautentzündungen
  • Magen-Darm-Probleme
  • Erkrankungen des Herzens und Blutes
  • Erkrankungen der Nieren und der Leber
  • Thrombose
  • chronische Schlaflosigkeit
  • Ekzeme, Akne, Schuppenflechte, Neurodermitis
  • Frauenleiden

 

 

 

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Welches Öl eignet sich?

 

Hier haben wir dir Öle aufgelistet, die besonders gut geeignet sind.

– Sesamöl: In Indien gibt es eine lange Tradition des Ölziehens mit Sesamöl. Das nussige Aroma empfinden viele als angenehm.

– Kokosöl: Gerade geschmacklich eignet sich auch Kokosöl sehr gut. Und auch die Anwendung ist einfach, weil es sich durch die cremige Konsistenz leicht aus dem Glas löffeln lässt. Verwende möglichst Kokosöl in Bioqualität.

– Sonnenblumenöl: In der Ernährung solltest du Sonnenblumenöl nur in Maßen verwenden. Zum Ölziehen eignet es sich dagegen prima, vor allem wenn du es nicht zu geschmacksintensiv magst.

– Die Kombination verschiedener Öle mit ätherischen Essenzen, kann eine ganzheitliche Wirkungsweise fördern. 

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Gestalte dir deine eigene Öl-Kur

 

Du hast ein bestimmtes Beschwerdebild? Kein Problem, Du kannst Deine Anwendung individuell gestalten: Füge deinem Öl einfach ein weiteres (ätherisches) Öl hinzu! Hier ein paar Beispiele:

  • Anis und Fenchel helfen z. B. bei Atemwegsbeschwerden und beruhigen Deine Schleimhäute,
  • Lavendel hilft gegen Nervosität und entspannt,
  • Pfefferminze belebt und wirkt Wunder bei Kopfschmerzen und
  • Teebaumöl desinfiziert und hilft gegen Entzündungen

Informiere Dich, was die Heilung Deiner Beschwerden am besten unterstützt und kreiere Dir im Vorfeld Deine Ölmischung, die Du über die Dauer der Kur hinweg verwendest. Auf eine Menge von 100ml können etwa 3-5 Tropfen eines weiteren Öls hinzugegeben werden. Bei einer Menge von 500ml reichen jedoch 12-15 Tropfen für eine effektive Anwendung. Beachte bei Aromaölen jedoch: weniger ist mehr!

 

Autor: 
J.Friedrich
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