Klimawandel - Auswirkungen auf Städte

Wie du mit Sicherheit schon mitbekommen hast, ist der Klimawandel im Moment ein Thema, das ist der Gesellschaft viel diskutiert wird. Er hat auf verschiedene Lebensbereiche Einflüsse, unter anderem auf die Städte. Welche Konsequenzen hat die Klimaveränderung für die urbanen Räume und was kann dagegen unternommen werden? 

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Konkrete Konsequenzen für die Städte

In Städten leben viele Menschen auf einem engen Raum. Gleichzeitig gibt es dort eine Menge wichtiger Unternehmen und Anlaufpunkte. Gerade aufgrund dieser Ballung sind die Städte ziemlich anfällig für die Auswirkungen des Klimawandels. 

Anders ausgedrückt sind die Konsequenzen einer Klimaveränderung für Städte deutlich höher als für dünn besiedelte Gebiete, da sie gleichzeitig viele Menschen, Firmen, Institutionen und die Infrastruktur treffen und im schlimmsten Fall lahmlegen können. 

Gleichzeitig bringen die urbanen Räume Voraussetzungen mit, die grundsätzlich, sofern sie nicht erkannt und verändert werden, keine sonderlich positive Auswirkung auf das Klima haben. Dazu gehören unter anderem hohe Treibhausgasemissionen der Industrie und ein insgesamt hoher Energieverbrauch der Menschen, die dicht an dicht auf geringem Raum leben. 

Was sind aber die konkreten Konsequenzen des Klimawandels, mit denen die Städte rechnen müssen und die teilweise jetzt schon deutlich sichtbar werden? Unter anderem gehören dazu: 

  • besonders starke Hitze in den Sommermonaten
  • große Schäden durch Hochwasser
     

Wärme und Hitze in den Sommermonaten 

Die Hitze im Sommer betrifft Städte in besonderem Umfang. Schon ohne den Klimawandel ist es in diesen Gebieten wärmer als in einer ländlichen Region. Das liegt daran, dass die Häuserblocks und Straßen sich aufgrund ihrer Materialien durch die Sonneneinstrahlung über den Tag stärker aufheizen und wie ein großer Wärmespeicher wirken.  

Der Unterschied zeigt sich sogar bereits, wenn die Temperatur einer großen Stadt mit der Hitze im direkten Umland verglichen wird. Je größer und dichter die Stadt, desto stärker der Effekt. Die Menschen dort kämpfen also ohnehin in den warmen Monaten mit der hohen Hitze. 

Wenn dann eine Klimaerwärmung dazukommt, wird dieser Effekt zusätzlich verstärkt. Die klimatischen Temperaturveränderungen sind daher deutlicher spürbarer als auf dem Land und bringen bezüglich der Sommerhitze das sprichwörtliche Fass für die Stadtbewohner schneller zum Überlaufen. 

Die Hitze kann für die dort lebenden Menschen gesundheitliche Probleme zur Folge haben. Außerdem steigt durch die sich aufwärmende Luft die Ozonbelastung in den urbanen Gebieten, was ebenfalls nicht gerade positive Auswirkungen für die Gesundheit hat. 

 

Hochwasser

Außerdem hat der Klimawandel einen starken Einfluss auf mögliche Hochwasser. Solche Ereignisse gibt es gerade in Mitteleuropa, also auch in Deutschland, immer öfter. Sicherlich wirst du das schon das ein oder andere Mal mitbekommen haben.

Und die Städte? Die bekommen bei einem Hochwasser besondere Probleme. Schließlich treffen die Wassermassen aufgrund der Dichte der Besiedelung mehr Menschen, mehr Firmen und mehr Infrastruktur als auf dem Land. Wenn zum Beispiel große Krankenhäuser, die auch für das Umland eine wichtige Bedeutung haben, Schäden davontragen, kann das katastrophale Auswirkungen haben. 

Logischerweise sind dann natürlich auch die Wiederaufbauarbeiten um einiges teurer und langwieriger- mal ganz abgesehen von den Verlusten, die die ansässigen Unternehmen hinnehmen müssen. Daher ist es wichtig, dass Maßnahmen beschlossen und angegangen werden, um so etwas zu vermeiden. 

 

Was kann gegen die Folgen des Klimawandels für die Städte getan werden? 

Um die Auswirkungen des Klimawandels für die urbanen Räume einzuschränken und gleichzeitig einen Beitrag zu leisten, dass die Veränderungen sich nicht so umfangreich fortsetzen, können Städte und ihre Einwohner so einiges unternehmen. Dazu gehört unter anderem: 

  • Einrichten von Grünflächen
  • Veränderungen bei den Themen Verkehr und Energie 
  • Lebensumstellung und Achtsamkeit des Einzelnen

    Ausreichend Grünflächen

Der Klimawandel macht sich bemerkbar

 

Zunächst kann eine Stadt darauf achten, dass möglichst viele Grünflächen und Naturoasen vorhanden sind. Das hat gleich mehrere Vorteile. Zum einen werden so die Betonflächen, durch die sich die Städte im Sommer aufheizen, verringert bzw. bekommen eine Art Gegengewicht.

Außerdem bieten die Grünflächen eine Art „grüne Lunge“. Je größer und dichter die Stadt, desto wichtiger ist es, möglichst viele solcher kleinen Naturinseln einzubauen. Neben dem Vorteil für den Klimaschutz sind sie natürlich ziemlich ideal für eine entspannte Freizeitgestaltung und ein bisschen Ablenkung vom Großstadtstress für die Bewohner und Touristen. 

Unter anderem Bäume sind bei der Verminderung der Folgen des Klimawandels in Städten eine große Hilfe, die allerdings auch Tücken haben kann. Sie können, wenn sie nicht richtig eingepflanzt werden, bei Wetterereignissen umfallen und große Schäden verursachen. Daher sollten die Verantwortlichen darauf achten, hierbei richtig vorzugehen, die Bäume ausreichend tief zu setzen und passende Systeme zu verwenden, um jeden Baum vor dem Umkippen zu schützen. 

 

Verkehr und Energie 

Das alltägliche Großstadtleben hat in den allermeisten Fällen viel Verkehr und einen hohen Energieverbrauch zur Folge. Beides kann durch die jeweils entstehenden Emissionen negative Auswirkungen auf das Klima haben und eine Erwärmung befeuern. 

Für den Verkehr gibt es mehrere Varianten, die diese Konsequenzen etwas oder sogar deutlich reduzieren können. Dazu gehört das Nutzen von E-Autos, E-Bussen und Fahrrädern. Eine Stadt kann das ihren Bürgern schmackhaft machen, zum Beispiel durch viele Radwege und Ladesäulen für die Fahrzeuge. 

Außerdem können Elektrobusse angeschafft werden, die eine Menge Menschen transportierten und so einen doppelten Effekt haben: Zum einen geringere Emissionen durch den Antrieb, außerdem geringere individuelle Emissionen durch die Verkehrsnutzung des Einzelnen. 

Da die öffentlichen Verkehrsmittel in Städten ohnehin öfter und länger fahren als in ländlichen Gebieten, kann der Effekt sehr deutlich sein. Kein Wunder also, dass Städte wie München oder Regensburg für diese Verkehrsmittel bereits vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit Förderungen erhalten haben

Bei Thema Energie kann ebenfalls einiges getan werden. Kurz gesagt sollten Städte, um den Klimawandel ein wenig auszubremsen, auf Ökostrom setzen. Zum einen können öffentliche Gebäude auf diese Weise betrieben werden. Außerdem können solche Energieformen für die Menschen in der jeweiligen Stadt sehr offensiv und attraktiv angeboten werden. 

 

Lifestylefragen

Du hast ebenfalls einige Möglichkeiten, den Klimawandel durch dein eigenes Verhalten ganz allgemein ein wenig zu reduzieren und damit die Konsequenzen für deinen Wohnort zu verringern. Gerade, wenn du in einer großen Stadt lebst, sollte dir das unter andrem aufgrund der erwähnten Umstände und Konsequenzen für dein Umfeld am Herzen liegen. Unter anderem kannst du achten auf: 

  • nachhaltige Produkte 
  • nachhaltige Ernährung 
  • Verhalten und Kleinigkeiten im Alltag
     

Für nahezu alle Lebenslagen gibt es mittlerweile nachhaltig hergestellte Produkte, bei denen die Hersteller darauf achten, die CO2-Emissionen – also einen der wichtigsten Gründe für den Klimawandel – zu reduzieren. Das fängt bei der Kleidung an und erstreckt sich sogar in den Bereich Beautyprodukte. Mit schnellem Googeln findest du solche Optionen sehr einfach. 

 

Nachhaltige Ernährung ist auch so ein Punkt. Wenn du regionale Produkte nutzt, kannst du dafür sorgen, dass zumindest für dein Essen keine große Mengen CO2 durch den Transport ausgestoßen wurden. Zusätzliche und konkrete Tipps, was für eine nachhaltige und klimafreundliche Ernährung zu beachten ist, findest du online. 

In vielen anderen Lebensbereichen kannst du genauso darauf achten, deinen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Nutze zum Beispiel andere Verkehrsmittel und schalte alle Elektrogeräte, die du gerade nicht benutzt, ab. Das sind zwar Kleinigkeiten, wenn sich aber viele Menschen gleichzeitig danach richten, kann das einiges ausmachen. 

Sogar dein Nachtleben kannst du nachhaltig gestalten. Im Netz findest du eine Menge Ideen, wie du deine Party nach den entsprechenden Kriterien ausrichten kannst. Dabei wärst du bei Weitem nicht der Einzige. Immer wieder gibt es in verschiedenen Städten Projekte, bei denen Discobetreiber ein besonderes Augenmerk auf die Nachhaltigkeit in ihrem Club legen. 

 

Klimawandel - Was kannst du tun?

 

Fazit 

Wie du siehst, hat der Klimawandel auf Städte besonders große Auswirkungen, die den Alltag erschweren und zum Beispiel durch ein Hochwasser zu großen Schäden und Problemen führen können. Umso wichtiger ist es, dass von allen Seiten, die darauf einen Einfluss haben können, Maßnahmen ergriffen werden, um die Veränderung des Klimas zu verlangsamen. Übrigens sind auch einige Promis und Personen des öffentlichen Lebens bezüglich des Themas Klima aktiv. So spendete Jeff Bezos 10 Milliarden Dollar, um gegen dem Klimawandel vorzugehen. 

 

Autor: 
ENERGY Media
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