Mobiles Arbeiten dank digitaler Zeiterfassung

Das Mobile Arbeiten ist ein Arbeitsmodell, das viele Vorteile bringt. Mithilfe der digitalen Zeiterfassung werden die Gesetze eingehalten und für Transparenz gesorgt.

Das 21. Jahrhundert ist von Innovationen und Modernisierungen geprägt. Neue Technologien strömen beständig auf den Markt mit dem Ziel, unser Leben zu erleichtern. Mit dem Entwurf für das "Mobile-Arbeit-Gesetz" strebte das Bundesministerium für Arbeit und Soziales danach, endlich das deutsche Arbeitssystem zu reformieren. Dieses ist nämlich immer noch strikt auf das klassische Arbeiten ausgerichtet und ließ bis jetzt nur wenig Spielraum für alternative Arbeitsformen wie Home Office oder das Mobile Arbeiten. Wird der Referentenentwurf akzeptiert, bedeutet dies eine Bereicherung für die deutsche Arbeitswelt. Nichtsdestotrotz werden Unternehmen mit MAG ("Mobile-Arbeit-Gesetz") vor neue Herausforderungen gestellt und müssen sich an feste Vorschriften halten. Vor allem die digitale Zeiterfassung könnte helfen, das Mobile Arbeiten aktiv umzusetzen, doch mehr dazu in diesem Artikel.

 

Was bedeutet mobiles Arbeiten?

Mit dem mobilen Arbeiten besitzen Arbeitnehmer große Freiheiten, da es sich um eine Spezialform des ortsunabhängigen Arbeitens handelt. Den Angestellten wird dementsprechend die Entscheidung überlassen, wo die anstehenden Aufgaben verrichtet werden. Ob im Café, im Eigenheim oder auf einem öffentlichen Platz ist egal - denn ein fester Arbeitsplatz ist nicht vorgeschrieben.

 

Was ist der Unterschied zwischen Home office und Mobilem Arbeiten?

Das Home Office existiert schon seit vielen Jahren, richtig durchsetzen konnte sich die Arbeitsform jedoch erst durch den Ausbruch des Coronavirus im Jahr 2020. Um die Infektionsketten zu unterbrechen, wurde die Bevölkerung aufgefordert von zu Hause aus zu arbeiten, was sich nun in einigen Unternehmen als Standard durchgesetzt hat. Das Arbeiten in remote wird auch Telearbeit genannt und besitzt einen klar definierten Rahmen. Als Arbeitsplatz ist das eigene Zuhause eingetragen und die bewilligte Wochenarbeitszeit in Telearbeit muss vertraglich festgehalten sein. Darüber hinaus hat sich der Arbeitgeber an die Arbeitsstättenverordnung zu halten. Diese regelt Fragen der Büroausstattung und der zu übernehmenden Kosten. 


Im Gegensatz dazu gelten für das Mobile Arbeiten weniger Vorgaben. Die rechtliche Grundlage und Bedingungen werden momentan noch ausgearbeitet. Sicher ist jedoch, dass das mobile Arbeiten als eine freiere Variante des Home Office gesehen wird, denn es gibt keine Ortsgebundenheit.

 

Welche Gesetze gelten für das Mobile Arbeiten?

Beim Mobilen Arbeiten kommt sowohl das Arbeitsschutzgesetz als auch das Arbeitszeitgesetz zum Tragen. Mit dem Arbeitsschutzgesetz soll sichergestellt werden, dass alle technische und arbeitsorganisatorischen Maßnahmen getroffen wurden, um die Sicherheit des Arbeitnehmers zu gewährleisten. Dementsprechend können eine Gesundheitsgefährdung und mögliche Unfälle ausgeschlossen werden.

 

Das Arbeitszeitschutzgesetz hat ebenfalls den Schutz des Arbeitnehmers im Blick. Hierbei geht es allerdings weniger um die Arbeitsumgebung, sondern viel mehr um die Bedingungen. Es wurden Höchstgrenzen festgelegt, welche Freizeit und Privatsphäre der Arbeitnehmer garantieren sollen. Aus diesem Grund dürfen Mitarbeiter pro Tag höchstens acht Stunden arbeiten und pro Woche wurde ein Maximum von 48 Stunden definiert. Außerdem muss der Arbeitgeber die Dokumentationspflicht einhalten, wenn die gesetzliche Höchstarbeitszeit überschritten wird.

  
Das soll die Kontrolle der Aufsichtsbehörden erleichtern. Denn der Arbeitgeber muss die Überzeiten wie vorgesehen ausgleichen. Ein Unternehmen mit Arbeitszeiterfassung tut sich da leichter.

 

Digitale Stechuhr zur Zeiterfassung der mobilen Arbeitszeiten nutzen

Durch die Dokumentationspflicht und das Urteil des Europäischen Gerichtshof vom Mai 2019 müssen sich Unternehmen nun vermehrt mit der Erfassung der täglichen Arbeitszeit auseinandersetzen. Insbesondere im Home Office und beim Mobilen Arbeiten ist dies ein wichtiger Aspekt, um den Arbeitnehmer zu schützen, aber auch zu kontrollieren.

 

Das Unternehmen Papershift hat sich auf die Bereitstellung von Schichtplanungs- und Zeiterfassungssoftware in der DACH-Region spezialisiert. Bis heute konnte das Unternehmen mehr als 200.000 Nutzer zufriedenstellen und mit den angebotenen Dienstleistungen helfen, den Personaleinsatz besser zu planen und die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Die digitale Zeiterfassung von Papershift basiert auf einer App, die orts- und zeitunabhängig aufgerufen werden kann. Dies ist besonders praktisch im Home Office und beim Mobilen Arbeiten. Schichtpläne, sowie Arbeitsbeginn und Feierabend können sowohl von Mitarbeitern, als auch von Führungspersonen eingesehen werden. 

 

Mithilfe der digitalen Stempeluhr kehrt Transparenz in die Verwaltung der Arbeitszeiten ein. Arbeitnehmer und -geber können sich einen Überblick über den Personaleinsatz verschaffen und Überschneidung und Arbeitskräftemangel vermeiden. Darüber hinaus überwiegt beim Home Office und beim Mobilen Arbeiten ein Problem: Die Trennung zwischen Berufs- und Privatleben. Ohne festen Arbeitsplatz außerhalb der eigenen vier Wände verschwimmen die Grenzen und Pausenzeiten und Höchstarbeitsdauer werden häufig nicht eingehalten. Anrufe und E-Mails von Kollegen und Vorgesetzten werden auch nach Feierabend beantwortet und das Berufsleben scheint nie ein Ende zu nehmen. Mit der digitalen Zeiterfassung ziehen klare Regeln in den Berufsalltag ein und die Arbeitszeiten können vom Arbeitnehmer und Arbeitgeber besser respektiert und eingehalten werden.

 

Einhaltung der Datenschutzgrundverordnung

Weiterhin spielt der Datenschutz beim Mobilen Arbeiten eine übergeordnete Rolle. Kundendaten, Mitarbeiterinformationen und sensible Dateien des Unternehmens sollten außerhalb des Büros ebenso sicher sein. Durch die digitale Stempeluhr befinden sich die persönlichen Informationen der Mitarbeiter und des Unternehmens in einem zentralen Ort und können nicht von Fremden eingesehen werden. Denn noch immer setzen Arbeitgeber auf händische Listen oder Exceltabellen, die alles andere als datenschutzkonform sind.

 

Autor: 
ENERGY Media
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